Jetzt ist etwas passiert, vor dem ich mich schon länger gefürchtet habe. Lisa ist gestorben.
Sie hatte seit letzten Sommer Nierenprobleme, die aber dank Diätfutter gut im Griff waren. Leider hat sie nun Ende November das Diätfutter abgelehnt und einiges an Gewicht verloren. Normales Futter ging, hat aber ihre Nieren stark belastet. Den ganzen Dezember lang gings ihr immer schlechter, bis sie zuletzt Essen und Trinken abgelehnt und sichtlich gelitten hat. Ich hab mich deswegen dazu entschlossen, sie einschläfern zu lassen, nachdem auch unsere Tierärztin meinte, dass man nicht wirklich noch was für sie tun kann.
Scheisse
Lisa, Du fehlst uns extrem.
Wir beide haben fast 15 Jahre miteinander verbracht. Du bist mit mir nach Wien gesiedelt, hast mit mir etliche Wohnungswechsel mitgemacht, warst immer aufgeschlossen, neugierig, lieb, ein wenig eigensinnig, sehr anhänglich, extrem kommunikativ, tröstend. Du hast es gemerkt, wenn es mir schlecht ging.
Du hast Deinen eigenen Stil und Charakter gehabt. Du warst eine grossartige Katze und eine wundervolle Gefährtin in den letzten 14 Jahren. Du warst immer für mich da, mit Deiner Dir eigenen Katzenliebe. Du hast viele Stunden mit mir am Schreibtisch verbracht, schlafend vor meiner Tastatur. Du hast keine Gelegenheit ausgelassen, ein Schläfchen auf meinem Bauch zu machen. Bis ganz zuletzt, bis Du zu schwach warst.
Und jetzt stelle ich fest, dass ich mich ohne Dich tagsüber bei der Arbeit daheim auf einmal ganz allein fühle. Auch das warst Du. Du warst einfach immer da.
Und Du hast Dich in Deinen letzten Minuten an mich gekuschelt, mich angeschaut und zum Abschied mit Deiner Nase angestubst.
Danke, Lisa. Die Zeit mit Dir war ein ganz grosses Geschenk.
Gerade nach dem Weihnachtsfrühstück aufs Sofa gehauen, klingelt es. Post. Paket für mich, Absender mit nem Aufkleber überdeckt. Und was ist drin?
Ein Weihnachtsüberraschung von Doris und Ingo aus Bremen! Woohoo! Darum wolltet Ihr also meine Adresse bestätigt haben
Ganz liebe Sternchen, die wir dann nachher an den Baum hängen, lecker Pralinen und Marzipan und ein cooles AC/DC Black Ice Handtuch! Ist Euch total gelungen, die Überraschung! Grosse Freude hier
So...letztes Wochenende war ich ja beim Fil SoloDallas in Rom. In erster Linie zum Kennenlernen, und um den ersten Prototypen der Replica zu hören.
Als Hörbehinderter allein in ein fremdes Land zu fliegen, in dem man sich dann auf Englisch verständigen muss, ist ein Thema für sich, darüber schreib ich später auch noch mal. Aber so arg wars dann eh wieder nicht.
Freitag Nachmittag bin ich in Rom gelandet und sehr herzlich vom Fil empfangen worden. Fil ist extrem nett, sehr locker und man kommt wirklich prima mit ihm aus.
Kurz zu ihm nach Hause, Gepäck abladen, und gleich weiter zum Guido. Guido ist Elektroniker und hat im Hause von Cloe Guitars seinen Amp-Shop, in dem er Verstärker repariert und Effektpedale entwirft und baut. Der Shop ist ausserhalb von Rom.
Als wir ankamen, war dann auch schon alles vorbereitet für den Testlauf: Eine A/B-Box zum Umschalten, ein originales Schaffer-Vega Diversity System (SVDS) und unsere Replica.
Erste Tests haben dann gezeigt, dass der Compressor in der Replika anders reagiert. Klingt zwar extrem gut, aber nicht ganz so wie das Original. Etwas enttäuscht wieder zurück nach Rom. Beim Abendessen ruft dann Guido an und sagt, er hat rausgefunden, was los war und bissi was umgebaut. Und er hat sich am Telefon ziemlich aufgeregt angehört
Am nächsten Tag ein wenig Sightseeing gemacht und dann wieder zum Guido. Und siehe da, wir haben keine Unterschiede mehr raushören können. Hundertprozentiger SVDS-Sound. Yay!
Also Replica und SVDS mit heimgenommen und im Lab ein paar Testaufnahmen mit Fil's eigenem Marshall gemacht. Grosse Begeisterung!
Aber jetzt Butter bei die Fische. Die Testaufnahme. Ein Stereo-Track, links Replica, rechts originales SVDS: proto-all.mp3.
Natürlich haben wir nicht nur probegehört, sondern auch technisch verglichen. Audacity Frequenzanalyse des Test-Tracks. Auch hier wieder links Replica und rechts Original-SVDS:
Linker Kanal, Replica. Click to enlarge.
Rechter Kanal, SVDS. Click to enlarge.
Und nun noch ein paar Fotos von der Geschichte. Alle Fotos click to enlarge:
Ich war ja immer schon neugierig, wie sich die andere "Familie" der Marshall-Amps anhört, die ohne Master-Volume. Und nach ein paar Tagen mit dem neuen 1987X (ein 1959 war mir dann doch zu viel des Guten) kann ich sagen, dass ich echt schwer begeistert bin. Sehr rotziger, ehrlicher Ton und eben ohne die gewisse Master-Volume-Charakteristik des 2204. Geil!
gehts nach Rom. Für ein Wochenende den SoloDallas besuchen. Uschi und die Kids bleiben daheim, leider. Aber ein gemeinsamer Rom-Besuch wird dann im Frühjahr nachgeholt. Ich freu mich auf das Ausprobieren von Gitarren, alten Marshalls, das Treffen mit Techniker Guido, und am allermeisten auf den total netten und sehr warmherzigen Fil SoloDallas
Wir werden uns dann auch den ersten Prototypen der Replika anschauen. Guido hat uns gestern neue Fotos und Screenshots vom Spektrum-Analyzer gezeigt, die belegen, dass die Replika exakt das gleiche Frequenzspektrum hat. Also theoretisch auch exakt so klingt wie das originale Schaffer-Vega Diversity System. Ob das in der Praxis auch so ist, werden wir dann hören. Wir machen natürlich direkte A/B-Vergleiche und auch Blindtests.
Ich bin sehr, sehr gespannt, und auch ein wenig aufgeregt/nervös. Gesprochenes Englisch verstehen und vom Mund abzulesen gehört nicht zu meinen Stärken. Aber wir schaffen das schon irgendwie
Ich geh jetzt mal packen und meine Papiere zusammensuchen. Online eingechecked hab ich schon, Flug geht morgen 8:50 Uhr, um 11:15 Uhr bin ich in Rom. Uff...
Weil ich nicht immer nur shookme oder anderes vom Back in Black-Album lernen will, und der Fil das ausserdem neulich gecovert hat, hab ich mir mal die Rhythmus-Griffe beigebracht und zum Video mitgespielt. Das Ganze dann nach ein paar Mal üben mit dem iPhone aufgenommen (Ton allerdings separat mit Mikrofon). Hat irre Spass gemacht, der Song ist super zum Dampf ablassen. Und es ist ein typischer AC/DC-Song. Simple, but not easy. Statt des Solos hab ich mt Ryhthmus weitergemacht und am Ende dann Probleme gehabt, wieder richtig richtig einzusetzen. Mitunter hör ichs einfach nicht raus, meistens dann, wenn der Angus nicht fix auf rechts gemischt ist. Da hilft nur try and error und das Timing dann auswendig lernen, wenns mal gepasst hat. Keine Ahnung, ob das Normalhörenden auch so geht?
Kennt man in Deutschland nicht so, wird im Grunde so gekocht wie normales Gulasch, nur dass eben das Fleisch durch kleingewürfelte rohe Kartoffeln ersetzt wird. Am besten ein scharfe Wurst dazu und mitkochen lassen. Hier sind Debreziner drin. Sehr deftig und sehr lecker. Mahlzeit
Lisa hat neuerdings einen neuen Lieblingsplatz, zumindest tagsüber, wenn ich arbeite. Mit zunehmendem Alter (sie ist jetzt ca. 13 Jahre alt, das entspricht mehr als 70 Katzenjahren) wird sie auch immer anhänglicher. Manchmal hab ich das Gefühl, sie spürt schon, dass uns nicht mehr so viel gemeinsame Zeit verbleibt. Aber einstweilen gehts ihr bis auf eine leichte Niereninsuffizienz und etwas Untergewicht gut:
von der Gitarrenfront. Wegen des Replika-Projekts und anderer Dinge komm ich derzeit nicht so oft zum spielen und schon gar nicht dazu, neue Sachen zu lernen. Sprich: den Rest vom Shookme-Solo. VIELLEICHT schaff ich es noch, den Rest des Songs dieses Jahr einzuüben. Aktueller Stand der Dinge ist jetzt wie folgt. Gespielt auf der 1969er SG, aufgenommen mit iPhone und Shure Kondensator-Mic:
Gestern spontan dazu entschlossen, den Christkindlmarkt am Rathausplatz zu besuchen. Dieser ist der grösste und meistbesuchte in Wien und dementsprechend voller Touristen und eben auch total überlaufen. Und von 3 getrunkenen Punsch war nur einer geniessbar, der vom 100er Stand. Der war allerdings klasse, brennheiss, aromatisch, stark und hat ordentlich reingehauen
#Diesmal hab ich keine Kamera mitgenommen, weil meine Sony SLR halt Consumer-Mist ist und im Dunkeln ohne Blitz zu viel rauscht.
Anders als beim Herrn Broken gibts also keine künstlerisch anspruchsvollen Fotos, sondern nur iPhone-Schnappschüsse. Immerhin sieht man mich auch mal, beim Verspeisen eines "Riesen-Bosna", das ist ein jugoslawischer Snack bestehend aus einem Hotdog-Brötchen, scharfen Zwiebeln, Send und Curry. Sehr, sehr lecker, Senf und Curry gehen gut zusammen.
Nagut, und jetzt die Fotos. Wie immer click to enlarge:
Bestätigen!
Ich bin Herr Abdulaziz Mohammed einer der persönlichen Chief Security Officer an der späten Libyen Präsident Col.Muammar Gaddafi, bevor er von den Rebellen Kraft unter der Leitung von (NATO) getötet
Ich habe einen gegenseitigen Geschäftsbeziehungen Vorschlag von gemeinsamem Interesse mit Ihnen teilen, es beinhaltet den Transfer einer großen Geldsumme. Ich habe Ihren Hinweis in meiner Suche nach jemandem, der mir vorgeschlagenen Geschäftsbeziehung passt. Wenn Sie an einer Zusammenarbeit mit mir kontaktieren Sie mich durch meine private E-Mail (abdulaziz.mohammed@gibtsnich.com) für weitere Details interessiert sind, werden Ihre früheste Reaktion auf diesen Brief geschätzt werden.
Best Hinweis,
Herr Abdulaziz Mohammed
Nein Danke, Herr Abdulaziz Mohammed. Und Best Grüsse zurück.
So, wird Zeit, dass sich mal wieder was tut hier. Sorry für die Pause, aber ich hab momentan einfach irre viel zu tun, und wenn ich dann mal frei hab, wird Gitarre gespielt oder mit der Familie oder mit Uschi was unternommen.
Heute hab ich aber eine nette Mail von Musik-Schmidt in Frankfurt bekommen, die ich ja in meiner Blogroll habe, weil sie, anders als Thomann, richtig gute Testvideos mit Instrumenten und Verstärkern machen. Was auch der Grund für die Aufnahme in meine Blogroll war. Deren test-Videos sind kein Marketing-Mist, sondern hier landen die Karten auf dem Tisch.
Aus Musik-Schmidt ist nun Session Music geworden. Und deren Blog mit den von mir so gemochten Test-Videos ist ebenfalls dort online.
Tjo, bleibt mir nur, den Herrschaften weiterhin gute Geschäfte zu wünschen
Disclaimer: Dies ist kein bezahlter Blogeintrag, ich bekomme dafür nichts, und ich wurde auch nicht von Musik-Schmidt/Session Music darum gebeten, etwas dazu zu schreiben. Hier gibts keine bezahlten Einträge. Ich mag die Firma, das ist alles.
Video von SoloDallas mit dem Schaffer-Vega Diversity System.
"Gone shootin'", vom Powerage Album. Blues vom Feinsten. Powerage ist ohnehin eines der unterschätzten AC/DC-Alben.
Gesamter Song komplett mit dem Schaffer-Vega Diversity System gespielt. Replica-News gibts derweil noch keine. Gut Ding braucht Weile
Natürlich lässt es sich der Fil "SoloDallas" nicht nehmen und probiert jetzt den Sound sämtlicher AC/DC-Alben mit dem Schaffer-Vega durch. Neueste Erkenntnis: Im Studio wurde das Schaffer-Vega Diversity System anfangs nur für die Solos verwendet, vermutlich wegen der Compressor/Boost-Kombination, die die Solos dann schön über den Rest der Band gehoben hat.
Einen ersten Prototyp der Replika des Schaffer-Vega Diversity Systems sollte es sehr bald geben, vermutlich kommende oder übernächste Woche. Die ersten 50 Geräte werden ein exakter Nachbau des originalen Empfängers, inklusive der Analoganzeige:
Und weil Fil "SoloDallas" nicht nur AC/DC-Fan, sondern auch kreativer Musiker ist, hat er sich einen der wenigen AC/DC-Songs ohne Gitarren-Solo vom Angus genommen und sein eigenes Solo ans Ende gesetzt.
Zu hören gibts "Gimme a bullet" vom "Powerage"-Album, dessen Sound von den Master-Volume Marshall-Modellen 2203 und 2204 geprägt ist. Mit einem fantastischen, perfekt zum Song passenden, selbst geschriebenen Solo vom Fil. Rhythmus-Spiel via Kabel, Solo via Schaffer-Vega Diversity-System.