Fischers Fritze

Es war mal wieder soweit: wie in den letzten beiden Jahren auch war der Hamburger Fischmarkt da. Leider lassen sich die Herrschaften nicht mehr in Wien blicken, sondern stellen sich in Wiener Neustadt auf, was ne knappe halbe Stunde Fahrzeit bedeutet. Versteh nicht warum, aber egal. Hauptsache Fisch und Bier aus dem Norden. Und natürlich hab ich da einiges gefuttert, und Eva ist mit dem Verkosten der leckeren Sachen kaum nachgekommen, hat aber trotzdem alles schön dokumentiert:


Am Anfang war das Krabbenbrötchen. Sehr lecker. Continue reading Fischers Fritze

Impressum – Entwarnung

Wie ich heute auf Teil-Entwarnung gelesen habe, verhält es sich nun doch ein wenig entspannter mit der Impressums-Pflicht bei den Websites.
Insbesondere reicht es offenbar, im Rahmen der “Offenbarungspflicht” Name, Ort und Email-Adresse anzugeben anstelle der genauen Anschrift. Ich denke mal, mit einem zusätzlichen Hinweis auf eine Whois-Recherche ist dem mehr als Genüge getan.
Vielen Dank an Franz Schmidbauer für seine Artikel zur Impressumspflicht.

Kurz und leise

Am Freitag habe ich den mit Spannung erwarteten “Silent Short 2HE”-Server von 1he-server.com ausgepackt und in Betrieb genommen. Kaufentscheidend waren in diesem Falle vor allem die Attribute “short” und “silent. Das Rack, in das die Box rein soll, ist nämlich lediglich 60 cm tief und steht, mangels Platz, in einer kleinen Firma mitten im Büro.

Ich hab den Server, der als Mail- und IMAP-Server für eine 10-Personen-Firma arbeiten soll, mit einem Celeron 2400, 1GB RAM, 2 80er Maxtor-IDE-Platten und Auszugschienen bestellt.

Da die Firma in Deutschland ansässig ist und nur nach Vorkasse nach Österreich liefert, hats es knapp 2 Wochen gedauert, bis der Server ankam. Geliefert wurder per DPD.

Der Server war sehr sorgfältig verpackt. Nachdem ich mit anderen Serverversandfirmen schon Probleme mit verbogen gelieferten Servern hatte, schaue ich immer recht genau auf Transportschäden und gute Verpackung. Beim Auspacken flog mir ein Zettel entgegen, der mir nahelegte, den Server zunächst zu öffnen und zu kontrollieren, ob sich beim Transport keine Lüfter,Kühlkörper oder Riser-Cards gelöst haben. Sehr umsichtig.
Also reingeschaut, aber nichts loses gefunden. Vorinstalliert war irgendeine SUSE, die aber einem CentOS4 weichen musste.
Obwohl der Server wunderbar ins kleine Rack passt, sind die Schienen für 80er oder 90er Racks gedacht. Versteh ich nicht so ganz, wozu lange Schienen für einen kurzen Server? Nun gut, kommt das Ding halt auf einen Fachboden.

Während CentOS4 sich installierte, hab ich mir das Innenleben genauer angesehen. Aufgeräumt, sauber verkabelt, die Kabel gebunden. Das Netzteil sitzt vorn in der Mitte, links daneben die 2 Festplatten. Netzteil und Festplatten werden von je einem 60er Gehäuselüfter angeblasen.
Der Lüfter, der die Festplatten anblasen sollte, stand aber still. Nachdem ich versucht hab, ihn ein wenig zu drehen, hab ich gemerkt, dass er offenbar windschief eingebaut ist, denn nach dem Lockern der unteren zwei Befestigungsschrauben fing er an, sich zu drehen.
Nagut, passiert halt mal.

Insgesamt bin ich zufrieden. Die Kiste ist als hochverfügbarer Corporate-Server sicher nicht der Knaller, aber dafür ist sie auch nicht gedacht.
Für kleine Firmen, die keinen Serverraum haben, deren Server also in den Büroräumlichkeiten untergebracht werden müssen, ist dieser Server geradezu ideal, denn er ist wirklich sehr leise.

Impressum

Ab dem 1.7.2005 gilt in Österreich eine neue Impressumspflicht für Websites. Siehe hierzu auch Mit der Mediengesetznovelle 2005 wird Österreich ein Volk von Medieninhabern – ein neues Bedrohungsbild für Websitebetreiber?
Zunächst mal frage ich mich: wem nutzt so ein ausführliches Impressum? Ich meine jetzt, ausser der lieben Musik- und Filmindustrie? Vermutlich niemandem. Okay, den Abmahn-Anwälten vielleicht. However, ein Grund mehr, sich am Wochenende hinzusetzen und ein Impressum zu schreiben, Leute. Insbesondere für diejenigen, die ein Blog und/oder ein Forum betreiben, denn handelt es sich bei diesen wohl um am ehesten um Texte, die “einen Informationsgehalt aufweisen, der geeignet ist, die öffentliche Meinungsbildung zu beeinflussen”.

Geiz ist scheisse.

Es nervt so langsam. Immer mehr für immer weniger Geld, immer billiger. Schnelle Rechner und Laptops für ein paar Hunderter beim Discounter, für 9 Cents in alle Netze telefonieren, Familien mit Business-Flatrates für Sohnemanns Filesharing, und so weiter.
Macht sich eigentlich niemand darüber Gedanken, wie das von den Firmen finanziert wird, und vor allem auch, ob das billige zeugs nicht auch ein paar Nachteile hat? Was ist denn mit Qualität, Langlebigkeit und gutem Service? Offenbar keine Entscheidungskriterien beim typischen Billig-Käufer. Großkonzerne verdrängen kleine, lokale Anbieter, Entlassungen aufgrund des Preiskampfes, woraus schlechter Service resultiert.

Leute, werdet mal wach und hört auf, billigen Mist zu konsumieren. “Made in Germany” wurde beliebt, weil es gute Sachen waren, nicht weil es billige Sachen waren.
Ich kann den billigen Scheiss nicht mehr sehen.

Geteilte Ordner

Courier-Imap und shared Folders

Nachdem diverse Howtos zur Einrichtung von shared Folders unter Courier-Imap bei mir mehr Verwirrung als Klarheit geschaffen haben, habe ich mich heute mal rangesetzt und mich auf einem RHEL3-System mit Courier-Imap, Vpopmail und qmail näher damit beschäftigt.

Courier-Imap kennt zwei verschiedene Arten von shared Folders, auf virtuellen Accounts basierend und Filesystem-basierend. Für mich war die Variante mit den virtuellen Accounts interessant, da nur diese vom Mailclient aus verwaltet werden können. Continue reading Geteilte Ordner