In die Saiten gehauen

Heute endlich mal wieder gehört, wie geil der Marshall klingt. Leider nicht, weil ich selbst Gitarre gespielt hab, sondern weil Sonja gespielt hat. Beziehungsweise drauf herumgeklimpert hat. Nun will sie selbst mal versuchen, Gitarre zu lernen, und weil sie immer noch mehr Zeit dafür hat als ich, sind Gitarre und Marshall mal zu ihr gewandert. Einerseits schade, weil ich das Zeugs ja für mich gekauft hab, andererseits bin ich momentan froh, wenn ich mal Zeit hab, allein und laut AC/DC hören zu können, das ziehe ich dem Gitarre spielen dann vor und bin so schon seit 3 Monaten nicht mehr zum üben gekommen.
Das soll jetzt aber noch nicht das Ende der Geschichte sein, vielleicht nehm ich sie mir im Urlaub wieder her, oder einfach, wenn ich wieder mehr Zeit hab abends. Bis dahin wünsch ich Sonja viel Spass damit 🙂

Überfall

Letzten Dienstag Abend im Bus nach Hause von Fieber überfallen worden. Gezittert wie ein Junkie und die anderen Fahrgäste im Bus und dann auch in der S-Bahn nach Hause haben dann auch mich sicher für so einen gehalten. Daheim dann lange und heiss geduscht, anschliessend Fieber gemessen und tatsächlich auch 39 gehabt. Später am Abend warens dann 39,8. Ins Bett gehauen.
Nächsten Morgen warens dann nach einer Schwitzorgie im Bett noch immer 39, also hab ich mich krankgemeldet. Arzt meinte lediglich, es wäre ein grippaler Infekt.
Samstag, also gestern, dann endlich fieberfrei gewesen. Scheisse. Hat mir überhaupt nicht in den Kram gepasst und etliche Termine platzen lassen.
Aber Uschi und Sonja waren liebe Krankenschwestern und haben brav Tee gekocht und so. Alles wieder bestens 🙂

Handwerk hat goldenen Boden

Ich bin ja gelernter Tischler und hab viele Jahre in Werkstätten und am Bau verbraucht. Hab Fertighäuser gebaut, Innenausbau gemacht, Möbel und Fenster gebaut, Küchen montiert und noch einiges mehr. Was ich bisher vermisst hab, sind bloggende Handwerker. Jetzt hab ich endlich einen gefunden: die Zimmerei Arne Weisner. Sogar aus meiner alten Heimat Schleswig-Holstein 🙂
Ist natürlich gleich in die Blogroll gewandert.

Schnell mal ein leeres Image für XEN erzeugen

Normalerweise dauerts ja ewig und drei Tage, wenn man mit dd auf herkömmliche Art und Weise ein Disk-Image für ne neue VM haben will. Und mit nem miesen Controller pennt einem das System weg.
Besser gehts so, 19 GByte Image mit dd in 1 Sekunde ohne Systemlast erzeugt:

dd if=/dev/zero of=wsda.img bs=1k seek=19000k count=1

Erklärung: Es werden beim Schreiben der 19 Gbyte einfach 19 GByte übersprungen und quasi nur Anfang und Ende geschrieben. Spielt ja bei nem leeren Disk-Image auch keine grosse Rolle.

Nazikater

Hmm, da hält das Vieh minutenlang die rechte Pfote hoch…wartet der etwa drauf, dass wir zurückgrüssen? 🙂

Nachsatz: Felix hat mir grad ins Ohr geflüstert, dass er nur drei Whishas bestellen wollte. Ok, na dann…

Geek life

Neulich mal wieder mit dem Raffi getroffen, um am exception die kaputte Spare-Platte vom RAID zu tauschen. Ginge ja theoretisch auch allein, aber nachdem wir den Server gemeinsam administrieren, treffen wir uns immer zu solchen Gelegenheiten. Das ist auch ganz gut so, denn sonst würden wir uns agr nicht mehr sehen. Ist schon Wahnsinn, man wohnt in der gleichen Stadt, schafft es aber nur 1x im Jahr, sich zu treffen – wenn am Server was hin ist 🙂 Das letzte Mal war tatsächlich knapp vor nem Jahr, als wir den neuen exception zusammengebaut und installiert haben.
Nebenbei bemerkt ist auch faszinierend, dass die Spare-Platte schon nach einem Jahr hin war – trotz klimatisiertem RZ und wirklich guter Plattenbelüftung…

Wrong city

ACDC haben angeblich beim Bremer Konzert die Bremer mit “Hallo Hamburg” begrüsst, nachdem sie zwar im Hamburger Hyatt übernachteten, aber dann via Limo nach Bremen geführt wurden. Naja, ist ne knappe Stunde Autobahn, vielleicht dachten sie, sie fahren durch Hamburg.

Nun, solange sie nicht in Wien “Hallo Kalkutta” sagen, passt alles 🙂

Herumhacken auf der Jugend

Seit Generationen schon hacken die Älteren auf der “heutigen Jugend” herum. Früher war alles besser, und überhaupt. Ob die heute Älteren auch mal dran gedacht haben, dass sie mal die Jugend waren, auf denen die damaligen Älteren herumgehackt haben?
74% aller Jugendlichen kommunizieren angeblich am liebsten per Email/Chat/SMS, schreibt Golem. Na und? Daraus muss noch lange nicht zwangsläufig abgeleitet werden, dass die jungen herrschaften nicht mehr miteinander reden können.
Immer schon haben Jugendliche ihre eigene Sprache und ihre eigene Art der Kommunikation gehabt. Gehört schliesslich zum Abnabeln und zur Persönlichkeitsbildung dazu. Ausserdem wird das Internet für die heute 15-jährigen noch wichtiger sein als für mich aten Sack, und ich kann und will schon nicht mehr ohne leben. Ne, ich denke, das passt schon. Auch diese junge Generation wird wieder wunderbare Menschen hervorbringen. Und einer davon lebt hier, in meiner Familie 🙂