Mal was Neues

Man sollte ja ab und zu mal was Neues ausprobieren. Und wenns ein Hobby ist, sollte man es sich zugestehen, nicht immer gleich alles perfekt hinkriegen zu müssen. Finde ich. Fällt mir aber schwer, umzusetzen. Wenn mir beim Kochen was danebengeht, ärgere ich mich schnell mal, weil dann die ganze Mühe und Hingabe, die ich zovor aufgewendet habe, umsonst war. Aber eben nur, wenn ich den Anspruch erhebe, dass es perfekt sein soll.
Hab mich also heute an etwas Neues gewagt und vorher den Perfektionismus ausgesperrt. Grössenteils 🙂
Nachdem Sonja sich neulich Frühlingsrollen gewünscht hat, kam dann die Idee auf, einmal Makis selbst zu machen. Gestern dann die benötigten Sachen gekauft: Seetangblätter, Sushi-Reis, Hühnerfilet, Gurke, Bambusmatte für die Maki, Soja- und Bambussprossen für die Frühlingsrollen.
Heute gings dann los: Frühlingsrollen, Gurken- und Huhn-Maki.

Zunächst mal den Sushi-Reis hingestelt, dann den Teig für die Frühlingsrollen gemacht.
Anschliessend das Hühnerfilet in schmale Streifen geschnitten, in Teriyaki-Sauce und Öl eingelegt und in den Backofen geworfen, der auf Grill gestellt war.
Den Sushi-Reis mit Essig und etwas Salz abgeschmeckt und auf einem flachen Teller zum Abkühlen ausgebreitet.
Die Füllung für die Frühlingsrollen zubereitet, dünne Pfannkuchen gebacken, zum Abkühlen auf die Seite gestellt.
Und jetzt gings ans Maki-Wickeln. Interessanterweise ist es seeehr hilfreich, wenn man selbstgedrehte raucht, denn der manuelle Ablauf ist doch sehr ähnlich: Man verteilt den Tabak Reis auf dem Zigarettenpapier halbierten Seetangblättchen, das mit der glänzenden Seite nach unten auf der Bambusmatte liegt.

Den Reis also etwa 5 mm hoch und schön gleichmässig verteilen,mit feuchten Händen, sonst hat man den Reis an den Pfoten und nicht auf dem Seetang. Gurkenstick (ca. 1×1 cm Querschnitt) etwas vom unteren Rand entfernt auflegen und aufrollen.

Und der Trick beim “Schliessen” der Maki-Rolle ist quasi der gleiche wie beim Kippen-Drehen, man muss schauen, dass sich der untere Rand beim Aufrollen nicht selbständig macht, sondern schön mitgeht. Alles andere als einfach, und meine erste Rolle ist dann auch danebengegangen, zu viel Reis drauf gewesen.

Aus 250g Sushi-Reis sind so etwa 5-6 lange Maki-Rollen mit gegrilltem Huhn und Gurke entstanden. Zuzüglich der einen, die ich versaut hab. 2 sind super geworden, der Rest so lala und ist beim Essen wieder auseinandergefallen. Muss also noch üben.

Uschi hat die Maki-Rollen dann in handliche Stücke geschnitten und ich hab die Frühlingsrollen zusammengebaut und in Butter angebraten.
Der Reis war ne ziemlich fade Geschichte, da muss ich mir würzmässig noch was einfallen lassen. Sonja hat gemeint, unser normaler Reis schmeckt besser, müsste man direkt mal ausprobieren, ob das nicht eh auch funktionieren würde.
Aber derweil wartet noch ein halbes Kilo Sushi-Reis auf den Seetang 🙂
So, jetzt noch ein paar Fotos:

Frühlingsrollenfüllung:

Gegrillte Hühnerfiletstreifen:

Frühlingsrollenpfannkuchen:

Erster, misslungener Maki:

Zweiter, gelungener Maki:

Anbraten der Frühlingsrollen:

Hat Spass gemacht und bis auf ein wenig Grantelei beim Maki-Rollen war ich auch happy. Die Family hat mal grundsätzlich positiv geurteilt, wünscht sich aber würzigeren Reis. Lässt sich sicher machen 🙂 Für meine ersten Maki sicher kein so übles Ergebnis 🙂

Gefunden!

Neulich bei wer-kennt-wen die Neuzugänge durchgestöbert und gesehen, dass sie sich jetzt auch angemeldet hat. Meine erste Freundin. Hab mich mal gemeldet bei ihr und bin sehr gespannt, ob was zurückkommen wird. Kann mich noch sehr gut an sie und die mit ihr erlebten Dinge erinnern.
War eine wirklich schöne Zeit 🙂

Religion

Sonja interessiert sich seit kurzem ziemlich intensiv für Buddhismus. Philosophiert mit uns über Weltanschauung, Karma, innere Einstellung und vieles mehr. Und wieder einmal zeigt sich, was der Sinn des Lebens wirklich sein könnte – Wissen, Lebenserfahrung und gesunde Geisteshaltung weiterzugeben. Es macht ur Spass, ihr zuzuhören und mit ihr zu reden, die Zeit vergeht wie im Fluge und ist immer viel zu schnell vorüber.
Hab ein wenig das Gefühl, etwas wirklich Schönes so gerade eben nicht verpasst zu haben.

Das Foto zeigt übrigens unsere Speiseplantafel in der Küche.

Verdammt lang her

Leicht übertrieben der Titel, aber ein paar Jahre sinds schon…in meiner Anfangszeit als Sysadmin (lang ists her, und die Dinosaurier lebten noch), hab ich zusammen mit Raffi den IRC-Channel “#hilfe” gegründet. Den gibts noch immer, er hat sogar ne Channel-Homepage, die der ch damals erstellt hat.
Über die famous quotes kann ich mich heute noch schlapplachen 🙂
Und wenige Zeit später hatte ich dann meinen ersten Adminjob bei einer Agentur für neue Medien. Und hab dort meine Arbeitskollegin Resa kennengelernt, die dort Web-Design und Web-Programmierung gemacht hat.
Ein paar Jahre später wars dann aus mit der Firma, die zuletzt nur mehr “Online-Unit” in einer grösseren Agentur (mit mir als Admin) war, und Resa ist dann aus Wien weggezogen.
Und wies der Zufall so will, hab ich heute gemerkt, dass sie im ICQ online ist und ausgiebig mit ihr gequatscht. Gab viel zu erzählen.
Hat mich ur gefreut 🙂

Merkwürdig

Schau mir grad ein neues Blog an und stelle fest, dass sehr viele Geeks sich mit zunehmendem Alter vom Fastfood verabschieden und sich dem Slow Food und selbst gekochtem, hochwertigem Essen widmen. Dürfte irgendein Nachholbedarf sein 🙂

Mahlzeit!

Heute gibts mal wieder Lasagne al porno al forno. Zubereitung fast schon Routine. Natürlich ohne “Schelatine”.
Noch etwas leckerer wirds, wenn man einen würzigen Käse (Blauschimmel oder Parmigiano) in die Bechamelsauce einrührt.

Jetzt kühlt das gute Sück mal ne Stunde ab, damits ein wenig puddingartig wird und dann kommt es in den Ofen. Noch besser wärs gewesen, sie gesten zu machen und im Kühlschrank übernachten zu lassen.
Dann wird sie richtig schön fest und bleibt es auch im Ofen. Aber man kann halt nicht alles haben im Leben 🙂

Nächstes Wochenende probieren wir dann hoffentlich Impulses’ Rezept für Barbecue Chicken Maki aus. Klingt nämlich sehr lecker und ich bin gespannt aufs Maki-Machen 🙂

AIDS

Auf dieser Website kann man raten, ob und welche Personen mit AIDS infiziert sind.
Und wie man sieht, kann man es den Leuten nicht ansehen. Und das gleiche gilt natürlich für alle anderen (Geschlechts-)Krankheten auch.
Dies, um mal dem oft unbewusst vorhandenen Vorurteil zu begenen, man würde es dem Anderen schon irgendwie ansehen, “ob er /sie was hätte”.
Gefunden bei holy fruit salad!

Esoterik

Heute mit Uschi auf ner Esoterikmesse gewesen. Uschi räuchert ja, macht Tarot und ist auch sonst an Esoterik interessiert. Ich nicht so, aber wers mag, dem wünsch ich viel Spass damit.
Die Messe heute hat uns allerdings gar nicht gefallen. Für 10 Euro Eintritt pro Person gabs diverse Verkaufs- und Beratungsstände, Aurafotografie, Kartenlegen, Irisdiagnose, Handauflegen, Bücher, Amulette, Steine, Mineralien. Und für mein Verständnis waren die Sachen ziemlich teuer.
Einfache Metallamulette für 30 Euro, polierte Steinchen als Halsanhänger für 40 Euro, Glücksbringer-Säckchen gegen Prüfungsangst oder für mehr Gelassenheit usw. für 10 Euro und etliches mehr. Und für mich hatte das Ganze mehr Flohmarktcharakter, als einer Messe zu ähneln, nicht einmal einer Verkaufsmesse.
Ohne jetzt über den Sinn und Zweck von Esoterik diskutieren zu wollen, gibt es sicher seriöse Esoterik und reine Geldschneiderei, wie überall auch.
Und diese Messe war eindeutig letzteres. Und ich verstehe nicht unbedingt, warum dort so fleissig gekauft wurde. Nicht mal für ein Mitbringsel für Sonja hats gereicht, die Sachen waren entweder zu teuer oder unpassend. Leider reine Zeitverschwendung und schade ums Eintrittsgeld.