Schön blöd

Nachdem im TV schon seit längerem in Dokusendungen Häuser, Gärten und Wohnungen renoviert werden, sind jetzt Menschen dran.
Neue Brüste, neue Zähne, Fettabsaugung, Schritt für Schritt vom hässlichen zum gesellschaftsfähigen Menschen. Wie kaputt ist das denn?

Let there be light…sound…drums…guitar…

Jo, gestern wars endlich so weit. Der seit Monaten heissersehnte Tag war da. AC/DC in Wien. Open Air im Happel-Stadion.
Sind natürlich mit den Öffis hin, und schon in der S-Bahn zum Praterstern haben uns die Leute wegen unserer AC/DC-T-Shirts angegrinst 🙂
Am Praterstern umsteigen in die U2 zum Stadion, dort waren dann auch schon die ersten Fans, die uns und wir sie mit dem typischen ACDC-Gruss gegrüsst haben 🙂
Haltestelle Stadion raus aus der U2, und mit einer Riesenmenge Fans und ner Partymeile überrascht worden:
(Wie immer gilt für alle Bilder: Klicken zum Vergrössern)

AC/DC-Fans wissen halt, wie man feiert.

Sind ein bisschen rumgegangen, haben uns diverse Devotionalien aka Fan-Artikel zugelegt: Für jeden ne Kappe, für Uschi ein Halstuch. Sah dann in etwa so aus:

Es war schon verdammt heiss dort, ohne Kopfbedeckung nicht auszuhalten. Das Halstuch hat uschi sich ums Handgelenk geknotet. Die T-Shirts hab ich vorher schon beim Fanshop auf der Band-Website bestellt.

Beim Rumschauen dann auch den Eingang gefunden und bemerkt, dass dort schon ne Menge Leute stehen. Der Einlass wurde gleich anschliessend freigegeben und die Leute sind losgestürmt, um sich die besten Plätze weit vorn zu sichern:

Also noch mal was zum Trinken geholt, für kleine Jungs Mädchen Rockfans gegangen und zur Schlange gegangen und auch recht bald drinnen gewesen. Hab ne Gänsehaut bekommen, als ich ins Stadion kam 🙂

Die besten Plätze waren halt schon weg, aber wir sind dann doch noch recht nahe an den Laufsteg gekommen und haben dann zugeschaut, wie sich das Stadion sehr langsam gefüllt hat. Wirklich SEHR langsam…so gegen 20.30 wars dann rappelvoll, nicht mal mehr ein Furz hat reingepasst. Laut Radio waren 55.000 Leute da.

Das war so gegen 16:30 Uhr. Der Vorspann zur Show mit dem Rock’n Roll Train kam kurz nach 21 Uhr, wir haben also knapp 4,5 Stunden dort auf diesem Platz gewartet. Mühsam, muss aber sein, denn ganz hinten machts keinen Spass und Sitzplätze sind uncool und für Weicheier. Wer rockt schon auf Sitzplätzen? 🙂 Aber eh klar, die Stehplätze waren als erste weg, und ich hätte dann auch Sitzplätze genommen, gar keine Frage.

So gegen 21 Uhr gings dann los. Hab ab dann nicht mehr viele Fotos gemacht, da ich mit Herumhopsen, Gröhlen und sonstigen Abrockvorgängen beschäftigt war 🙂 Ab und zu hatte ich das Gefühl, dass sie einen halben oder einen Takt langsamer spielen als sonst, z.B. bei “The Jack” (mit Angus’ Striptease) und “Whole lotta Rosie”.

Die Akustik war ziemlich gut, manchmal gabs ein Bass-Echo von hinten und bei starken Bässen hat die reche Videowand vibriert. Und Angus und Brian waren für mich etwas schwer zu verstehen. Ansonsten hats aber wirklich gepasst.
Die Stimmung war ziemlich gut, vorn unten bei uns wurde ordentlich gerockt und mitgesungen. Der Höhepunkt für uns war ja, als Angus bei seinem Solo bei “Let there be Rock” dann den Ste runterkam und auf der Plattform gespielt hat. Die dann anschliessend noch rauffuhr, und als Angus sich auf den Boden geworfen hat, ging ein riesiger Konfettiregen los. Hab ich mit dem iPhone gefilmt, muss aber noch zurechtgeschnitten werden, kommt demnächst.

Noch ein paar Fotos vom Konzert, leider teilweise etwas verwackelt und unscharf:

Zugabe gabs leider keine.

Da es nur einen Ausgang gab, hats etwas gedauert, bis wir dann rausgekommen sind. Draussen eine riesige Menschenmasse:

Die Wiener Linien habens aber hochprofessionell hinbekommen, die Leute abzutransportieren. Auf beiden Gleisen fuhren auf der U2 im 2-Minuten-Takt U-Bahnen zum Praterstern ab. Ging reibungslos und ohne Gedrängel.

Tja, nun isses vorbei. Hab Monatelang drauf gewartet und mich drauf gefreut, stundenlang am Wavebreaker gestanden, und das Konzert selbst ist wie im Fluge vergangen…ein paar Lieder, “The Jack” und Striptease, noch ein paar Lieder, “Let there be Rock” und Solo, noch ein paar Lieder, “For those about to Rock” (hab ich ebenfalls gefilmt, muss ich ebenfalls noch schneiden, kommt ebenfalls in Kürze…) und dann wars schon wieder aus.
So gegen 23:15 Uhr. Also eh satte 2 Stunden.
Aber ich habs wirklich genossen, hab gebrüllt wie ein Verrückter (man hört mich auf meinen Videos eh schreien, hehe), und hab mich sehr sehr darüber gefreut, dass Uschi fast genauso viel Spass hatte wie ich. Und ich hatte sehr sehr viel Spass.
Schön war auch, dass sehr viel junge Leute da waren. Väter mit ihren Söhnen, junge Damen ab 15, alte Rocker, diverse Motorradclubs, Normalos,
Ausgeflippte, jugendliche Gruppen unter 20, es waren quer durch 3 Generationen alle Altersklassen da. Es stimmt also: “Rock’n Roll, it will survive…”

In diesem Sinne:

Let there be Rock’n Roll all over you!

One day left

Es ist immer wieder faszinierend, wie schnell die Zeit vergeht. Letztes Jahr gabs zunächst mal grosse Enttäuschung bei mir, weil ich für keines der Deutschland-Konzerte von ACDC Karten bekommen habe. Sämtliche Konzerte waren ja innerhalb einer Viertelstunde ausverkauft. No Chance.
Aber ich hab dann gehofft, dass sie noch Konzerte dranhängen. Und siehe da, eines Samstags komm ich aus dem Bett, Uschi grint mich an und meint “Ich weiss, was Du am 24. Mai 2009 machst”.
Nach etwas Raten bin ich dann auch drauf gekommen, bin zum Rechner gestürmt und hab nach Karten geschaut. Es gab aber noch keine, ich hab deshalb jeden Tag wieder nachgeschaut und mich auch für den acdc.com-Fanclub angemeldet. Und bei Öticket. Und was weiss ich noch, wo 🙂
Und von Öticket kann dann auch irgendwann ne Mail, dass Karten jetzt im Vorverkauf verfügbar wären. Eingelogged, 2 Karten reserviert, zwischendurch die Meldung bekommen, dass das Kontingent ausverkauft ist, nochmal probiert, dann gings wieder, und schlussendlich 2 Karten bestellt bekommen. Was fürn Drama. Und so hab ich die Karten seit fast einem halben jahr schon in der Schublade liegen und kann sie dann morgen endlich rausholen und ins Stadion gehen. Endlich 🙂

Und das wird sich Uschi vermutlich auch denken, die ja kein glühender ACDC-Fan ist, eigentlich nur mir zuliebe mitkommt, sich aber hoffentlich ebenfalls gut amüsieren wird…

Blöderweise spinnt gerade jetzt mein rechtes Ohr ein wenig, ich höre dort alles viel leiser als links und ein Stück Mitteltonbereich fehlt mir. Werd dann nachher noch zum Akustiker fahren und mein rechtes Hörgerät nachstellen lassen. Hoffe mal, dass es sich nur irgendwie verstellt hat und weder Hörgerät noch Ohr was haben.

Und Uschi hört gerade, vielleicht als Vorbereitung und quasi als Entschuldigung im Voraus an ihre Ohren, Konstantin Wecker 🙂

Es nervt…

ständig so beschissene Logfile-Einträge zu haben:

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webmaster@ – 562 Time(s)
www@ – 570 Time(s)

On the Rad again II

Heute mit Uschi das erste Mal in diesem Jahr in der “Mumienbadeanstalt” (O-Ton Sonja) Seeschlacht gewesen. In der Tat sind eher die Leute so ab 20, 25 das Stammpublikum in diesem kleinen Naherholungsgebiet, das früher mal ein Baggersee war.
Teenager sieht man dort kaum, und seit Sonja selbst auch ein solcher ist, kommt sie auch nicht mehr mit. Die knackigen Jungs baden halt woanders. Anwesende ausgenommen, versteht sich…
Wir sind heute zum ersten Mal überhaupt mit dem Rad hingefahren, eine Strecke waren etwa 35-40 Minuten. Insgesamt also etwa 1,5 Stunden Rad fahren. Und da sowas für mich völlig ungewohnt ist, bin ich jetzt müde 🙂
Hat aber Spass und Lust auf mehr gemacht und wird sicher bald wiederholt.

Going out

Wir gehen ja eigentlich eher selten aus, aber gestern war uns mal danach. Sind auf die Donauinsel, genauer, auf die Copa Cagrana gefahren und haben es uns dort gutgehen lassen. Die Copa Cagrana ist eine Vergnügungsmeile auf der Donauinsel und im Sommer mit allerhand witzigen Lokalen und Bars bestückt.
Da die Donauinsel eine Insel ist (surprise, surprise), geht es zwar toilettenmässig etwas rustikaler zu (auf der Insel nur alle paar Meilen und bei der U1 ein Klo, am Festland nahe der U1 eines), es ist aber ein ganz spezielles Feeling dort.
Man kommt sich echt vor wie im Urlaub, mitten in der Stadt. Unser Lieblings-Mexikaner dort hat leider schon vor einem Jahr zugesperrt, dort gabs sehr gutes mexikanisches Essen, fantastische Cocktails und Sitzplätze direkt am Wasser.

Aber es gibt noch einen anderen Mexikaner, und bei dem waren wir diesmal. Mein Steak war ganz ok, allerdings etwas zu roh für “medium” und das Steakmesser war stumpf, so dass ich beim Essen sicher hoffentlich mehr Kalorien verbraucht habe, als ich zu mir genommen habe.
Anschliessend sind wir dann über den Verbindungs-Steg vom Festland auf die Insel zu einer stimmigen Cocktail-Bar mit Reggae-Musik und Hollywoodschaukeln.
Gegessen haben wir also auf dem Festland, gesoffen getrunken auf der Insel. Uschi hatte einen “Yummy” und einen “Green Banana”, ich einen “Sex on the Beach” (als Getränk jetzt, hahaha) und einen “Alabama Slammer”.
Waren lecker, wenn auch sehr rationell und in etwas zu kleinen Gläsern gemixt. Auch die etwa 7 Euro pro Cocktail hatte ich billiger in Erinnerung, kann mich aber täuschen. Geschmeckt haben die Cocktails jedenfalls sehr gut.

War ein sehr netter und lustiger Abend, endlich mal weitab vom Alltag.

Lasset Fotos sprechen:

5 days left

Eigentlich nur mehr 4, denn wie Steve im IRC schon sagte, zählt der heutige Tag ja fast nimmer 🙂
Uschis Begeisterung lässt noch ein bisschen auf sich warten, aber das wird sicher noch 🙂