Katzengejammer

Der Mike meinte neulich zum Solo-mp3, das ich hier reingestellt hab:

*12:50:50 Mike:* sag, so ein katzengejammer solo übst du zu hause und deine mädels kloppen dich nicht bei der türe raus? 😛

Gibs zu, Mike, Du wolltest nur ins Blog 🙂

Naja, klar, das Solo allein üb ich nur mit Kopfhörern, beziehungsweise mit meiner Induktionsschleife. Und bin nach 2 Stunden Solo üben nicht selten selber angenervt 🙂

Da hilft es dann, zwischendurch mal was anderes zu üben/spielen. Und weil ich heute arbeiten musste, zwischendurch aber immer 15-20 Minuten Wartezeit hatte, hab ich nebenbei geübt, gespielt und aufgenommen. Und am Abend dann noch mit Hilfe von Uschis Ohren die Aufnahmeeinstellungen optimiert. Weniger Rauschen, bessere Aussteuerung.

Ist noch immer nicht perfekt, aber mir gefällts schon sehr viel besser. Ich hätt die Aufnahmen gern noch etwas klarer und mittenbetonter und den GItarrensound etwas trockener. Und mein Gitarrenspiel hätt ich gern viel besser 🙂

Wer selbst hören mag, bitte:

Hells Bells-Test
Highway to Hell-Test
You shook me all night long-Test

So Mike, und das ist jetzt mehr als nur Katzengejammer 🙂

Reingekniet

hab ich mich die letzten beiden Abende. Und dabei das da (mp3 ohne Backing-Track) produziert.
Das ist der Teil vom “you shook me all night long”-Solo, den ich bisher recht gut kann. Ist noch immer weit davon entfernt, wirklich gut zu sein, aber es ist mal ein netter Anfang, finde ich.
Muss halt noch am Tempo (Takt halten) und vor allem an den VIbratos arbeiten. Bending und Vibrato gleichzeitig geht sowas von auf die Fingerspitzen 🙂

Aber es ist wirklich ein geiles Gefühl, wenn die eigenen Finger übers Griffbrett flitzen, und alles in etwa so klingt, wie man es sich vorstellt.

Wenn man blind vom 9. zum 18. Bund wechseln kann. Wenn einem etwas Verbesserungswürdiges auffällt, man seine SPielweise ändert, und es dann wirklich besser klingt.
Gitarre spielen rockt! 🙂

Wieder im Alltag angekommen

Und nun ist der Urlaub auch schon wieder zu Ende und mein erster Arbeitstag ist rum. Ging natürlich wieder viel zu schnell, andererseits bin ich doch ganz gut erholt, und wie ich heute gemerkt hab, sind die Rädchen im Hirn wieder gut geölt 🙂

Gitarrenmässig hab ich leider nicht das geschafft, was ich mir vorgenommen habe, nämlich den Rest des Solos von “you shook me all night long” zu lernen. Aber naja, nur keine Hetzerei 🙂 In der letzten Woche hab ich immerhin 5 weitere Sekunden flüssig spielen gelernt, so dass jetzt nur mehr ca. 10s zum lernen verbleiben.
Ausserdem hab ich gelernt, dass Hybrid-Saitensätze nichts für mich sind, wenn ich mir nicht beim Bending die Finger brechen will 🙂 Und ich hab mir vorgenommen, öfters die Saiten zu wechseln. Alle 40 Spielstunden (ca. 1x/Monat) sind offenbar zu lang. Jedenfalls fall ich immer wieder fast auf die Knie, wenn ein neuer Satz drauf ist, weils so geil klingt.

Unsere Prinzessin weilt übrigens diese Woche im Burgenland bei den Grosseltern, lässt sich von Oma verwöhnen und bevölkert abwechselnd Liegestuhl und Pool 🙂

Müde

So, Ikea überlebt, dann noch kurzen Ausflug an den Badesee gemacht und Eis essen gewesen. Und jetzt könnte ich einiges tun. Einen tollen Blogartikel zum Thema Hörbehinderung und Armut schreiben, der Artikel von Not quite like Beethoven hat bei mir einiges an Erinnerungen wachgerufen.
Oder zur Gitarre greifen.
Oder Uschis neues Beistelltisch zusammenbauen, den wir heute gekauft haben.
Aber ich glaub, ich werd heute den Rest des Tages einfach nur faulenzen und mich dem Urlaubsendeblues hingeben.
Ach, hätt ich doch noch ne Woche frei 🙂

Hungrig in Ungarn – Teil 2

So, nun die Fotos. Sind nicht so viele diesmal. Wegen der vielen Flugtiere gibts dort auch viele Spinnen, die gut im Futter sind und deshalb auch recht gross werden.
Eine davon, “Frau Spinne” auf der Veranda unseres Ferienhauses, hab ich (mangels Makroobjektiv mit dem 180/300mm Tele-Zoom aus 3m Entfernung) aufgenommen. Ausserdem gibts ne streunende Katze, die einige Blessuren davongetragen hat.
Natürlich gibts auch den Marktbesuch, Sonja mit Schlange, und die Gelseninvasion. Lustig war übrigens, dass wir am letzten Abend mal so eine grosse Zitronella-Kerze ausprobiert haben. Und siehe da, die Viecher blieben auf Abstand und haben sich, etwas benebelt, über uns auf der Stoffbahn unterm Dach der Terrasse bei Zita nieder- und uns in Ruhe gelassen. Also wenigstens das wirkt.

Los gehts:

Der Markt…
Sonja mit Schlange…
Zurück nach Hause, am Plattensee vorbei…
Feeling wie in Italien…
So macht man…
ungarischen Baumkuchen…
Auf dem Nachhauseweg
Nur ein paar Getränke…
Baden gehen im Plattensee
Plattenseepanorama
Gelsenattacke
Eh nur Show…ich war nicht betrunken!
Offizielles Getränk des Ungarnurlaubs…
Katze mit Kollateralschäden…
Lieb sind die beiden 🙂
Frau Spinne in Aktion…
Frau Spinne again…
Gelsenheer, ein Teil davon…
Morgendliche Gitarrensession…
Heimwärts…am Plattensee vorbei

I was in hungary – Ich war hungrig

Irgendwie fällt mir ja bei “Ungarn” immer dieser alte Otto-Witz ein, sorry. Wir waren also ein paar Tage am Plattensee bei Uschis Freundin Zita, die uns rundum verwöhnt hat. Sonja hat bei ihr im Ferienhaus übernachtet, Uschi, unsere gemeinsamen Freunde Gitti und Martin und ich schräg gegenüber in einem eigenen Ferienhaus, das Freunden von Zita gehört.
Anreise Wien-> Plattensee mit dem Auto ca. 3 Stunden, schön gemächlich mit 2 Autos. Ich frühstücke ja daheim nie und Uschi meinte, bei Zita gibts dann eh jede Menge zu essen. Und damit lag sie richtig. So viel gefressen und gesoffen gegessen und getrunken hab ich schon lang nimmer.

Als wir dann bei ihr auf der Terrasse sassen, gabs aber erstmal 2 Runden selbstgebrannten Obstler und Bier, deren “Begrüssungsritual”…auf nüchternen Magen…ich hatte dann schon bissi einen in der Krone, aber dann gabs eh Essen. Und zwar nicht zu knapp. Über die ganzen 4 Tage hinweg sind wir von ihr mehr als gut verköstigt worden, mit allen möglichen ungarischen, böhmischen und Wiener Leckereien.

Am zweiten Tag waren wir dann mittags auf einem Markt in der Nähe, auf dem es die üblichen Touristenartikel, aber auch günstige Lebensmittel in unglaublich guter Qualität gab…die Tomaten von dort sind sowas von tomatig, vom Paprika und der Wurst ganz zu schweigen. Ein echtes Feinschmeckerparadies.
Einen Touristennepper gabs dort ebenfalls, der mit einer Schlange herumging, die man sich um die Schultern legen konnte und damit dann fotografiert wurde. Klar, dass Sonja ihm aufgefallen ist, und zack, hatte sie schon die Schlange um den Hals.
Die Fotos hab dann allerdings ich selbst mit meiner Knipse gemacht 🙂

Dann haben wir noch Grillfleisch, 2 Paletten Bier, Grillzeugs und ne Kiste Wein besorgt. Ist echt arg dort, schon mittags bekommt man dort ungefragt ne Dose Bier in die Hand gedrückt. Sogar bei Nachbarn, wo Martin und ich für Zita Zwetschken gepflückt haben. Nuja, da die Damen dem Wein genauso zugesprochen haben, hab ich mich da auch nicht lumpen lassen…ne Palette Bier wirds schon gewesen sein, die ich in den 3,5 Tagen dort verkonsumiert hab 🙂

Sehr arg waren die Gelsen (Mücken), die besonders abends und nachts haufenweise über einen hergefallen sind. Fliegengitter und Moskitonetze sind dort ein absolutes Muss. Ich hab auf den Füssen haufenweise Gelsenstiche, die Scheissviecher sind mir sogar in die Schuhe gekrochen. Und ich hab jetzt noch Juckreizanfälle, vergangene Nacht bin ich deswegen sogar wach und halb wahnsinnig geworden.

Einmal war ich auch mit am Plattensee, der rund 5 Minuten zu Fuss entfernt ist. Die Mädels waren ja 2x am Tag dort schwimmen. Morgens mag das auch nett sein, aber abends wird man dort von den Gelsen geradezu überfallen. Ist keine Übertreibung, Martin und ich waren im Nu von einem ganzen Schwarm umzingelt und haben dann recht schnell den Rückzug vom Seeufer angetreten.

Nuja, wir haben uns die Zeit im grossen und ganzen mit Essen, Trinken, Quatschen, für Zita Reparaturen am Haus machen, bissi was an ihrem Rechner fixen und Gitarre üben vertrieben.

Die Grillerei war auch witzig, ich hatte ja doch ein wenig Schiss, für 6 Leute zu grillen, weil ich das seit mindestens 10 Jahren nicht mehr gemacht hab. Hier in Österreich eigentlich noch nie. Sehr gewöhnungsbedürftig waren auch die Holzkohlebriketts, die man dort bekommt. Werden sauheiss, brennen aber im Nu runter.
Aber ich habs gut hinbekommen, und beim zweiten Grillabend mit den englischen Nachbarn von gegenüber war auch das Rindfleisch perfekt, nämlich innen noch rosa. Hab mich gefreut, auch, wenn ich nix vom Rind abbekommen hab 🙂

Natürlich wars einerseits viel zu schnell vorbei, andererseits hab ich mich am letzten Tag schon auf die Ruhe daheim gefreut. Es war ja doch immer was los dort, was auf Dauer auch etwas anstrengend ist, wenn ständig geredet wird. Und meine Leber wird sich jetzt auch freuen, mal ein paar Stunden Tage Ruhe zu haben. Und hier in Wien gibts auch wesentlich weniger Gelsen 🙂

Nichtsdestotrotz hab ich schon die Einladung für nächstes Jahr in der Tasche und freu mich auch schon drauf 🙂

Fotos lad ich jetzt mal rauf, je nach dem, wie ich mag gibts sie dann heute oder morgen als nächsten Beitrag.

Wieder im Lande.

Vom letzten Freitag bis heute Mittag waren wir bei Uschis Freundin Zita in Ungarn in ihrem Ferienhaus am Plattensee zu Gast. Jetzt sind wir wieder daheim angekommen, haben ausgepackt, die Wachmaschine gefüttert, zu Abend gegessen und sind ein wenig geschlaucht.
Am Plattensee wars heiss, lustig, verfressen, alkoholreich, englisch, fleischig, schwül, musikalisch (hatte Gitarre mit) und vor allem voller Mücken (oder auch Gelsen, wie man sie hier nennt). Allein an den Beinen hab ich gut 20 Mückenstiche.
Mehr gibts dann morgen oder so, wenn ich ausgeschlafen und munter bin. Eingegangene Kommentare hab ich aber schon mal freigeschaltet.