Neues Spielzeug -II-

Ich schrieb ja hier “more to come”. And now there comes more.

Bei meiner Suche nach dem richtigen Sound bin ich jetzt ein grosses Stück weiter. Offenbar arbeitet auch heutzutage noch jedes analoge UHF Wireless-Gerät mit dem Compander-Prinzip. Im Transmitter an der Gitarre wird das Signal komprimiert, um die Bandbreite des zu übertragenden Signals zu verringern. Dies wird dann im Empfänger wieder rückgängig gemacht. Teilweise. Und natürlich ändert sich der Ton. Um das nun einstellbar zu machen, haben bessere Wireless-Geräte am Transmitter einen Empfindlichkeitsregler. Wenig Empfindlichkeit=flaches Signal, fast unveränderter Ton, hohe Empfindlichkeit=stärkeres Signal und komprimierter Ton. Der Empfänger braucht dann ausserdem noch einen Lautstärkeregler, um den Verstärker boosten zu können.

Anschliessend hab ich dann eine wahre Schlacht mit meinem Shure SM57 ausgefochten, denn dieses mag komprimierten Ton nicht so sehr und produziert eher flache Aufnahmen. Wahrscheinlich wäre ein Kondensator-Mikro jetzt besser. Nicht, dass ich hier ein Homerecording-Studio aufbauen will, aber ich will durchaus das, was ich spiele, originalgetreu aufnehmen und widergeben können.

Und so hört sich das an…playalong mit nem BackingTrack (der kein CD-RIP oder so ist, sondern nachgespielt, weshalb da auch kein Gesang zu hören ist.). MP3, click to play/download: AKG-Testrecording. Ich hab etwa in der Hälfte vom Solo aufgehört, wo ichs mal wieder verschissen hab 🙂

Und ein paar Bilder zur Illustration:

Amp-Settings
Attenuator- und RX-Settings
Transmitter-Settings
Mikrofon-Setting

Wuerde ich twittern…

…stuende jetzt in meinem letzten Tweet:
“Habe dreimal beim zahnlosen Doenerstandverkaeufer nachfragen muessen, wieviel die Flasche Mineral kostet: “Einorofuchfg.””

Hab aber kein Twitter, also blog’ ichs 🙂

Endlich

funktioniert meine M-Audio Fast Track auch unter Linux. Endlich bequem aufnehmen, schön mit Backing-Track und mehreren Versuchen zum gemeinsamen Durchhören!
Hurra! \o/

Humppa, humppa…

beim Nachbarn gegenĂĽber im Hof ist Party. Mit krachend lauter Volksmusik. Uuuaaarrrgh…
Trotzdem, ich beschwer mich nicht. Ich war auch laut in meiner Jugend. Ob die da nun Rentnerparty feiern oder ein paar Pubertierende sich nen Jux machen, weiss ich nicht. Aber manchmal muss es eben laut sein.

Breaking news

– Die Suche nach dem richtigen Vega geht weiter und artet in ein halbes Elektronikstudium aus
– Das kommende Wochenende ist schon völlig mit Aktivitäten verplant
– Ich werd meine ganzen Pedale bei Ebay reinstellen, ausser dem Vega kommt nix mehr ran. Wer also Interesse an einem MXR 10band EQ, einem DynaComp Compressor, Marshall Bluesbreaker, Marshall Jackhammer oder Strymon OB1 hat, bitte melden. Ăśber den preis werden wir uns dann schon einig. Fotos demnächst hier.
– Neu in der Blogroll: Feronia: Studentin in Kiel. Ich mag ja Blogs aus meiner alten Heimat generell. Und Feronia schreibt nicht nur gut, sie benutzt auch schöne norddeutsche Wörter wie “bannig” und “lĂĽtt”. Lese-Empfehlung!