Erster Christkindlmarktbesuch

Uschi und ich haben gestern die Christkindlmarkt-Saison für eröffnet erklärt. Ohne Schnee fehlts ein wenig an der Stimmung, aber es war trotzdem sehr nett.

Angefangen haben wir mal nicht mit dem Rathaus-Markt, sondern abseits vom Touristengewimmel am Spittelberg. Sehr leckere Kartoffelpuffer und auch ausgefallenere Punsch-Sorten wie Mojito-Punsch (sehr lecker). Und wegen der engen Gassen auch tolle Atmosphäre.

Und weils gleich ums Eck ist, waren wir dann auch noch im Museumsquartier. Ganz was anderes dort. Passend zum Kontrast alt/neu, Barock/Technik ein sehr modern gestylter Weihnachtsmarkt. Und entsprechend viele junge Leute und Hipster dort 🙂 Trotzdem, hat mir sehr gefallen. Vermisst hab ich dort was anständiges zum Essen (keine Bratwurst? WTF?). Dafür war die Feuerzangenbowle sehr lecker.

Weil ich dann noch ne Bratwurst wollte, sind wir am Weg zur U-Bahn noch an nem Würstelstand stehengeblieben und ich hab dort tatsächlich die letzte Bratwurst bekommen, von einem etwa 60-jährigen Stander, der sichtlich abgearbeitet und wortkarg war. Wahrscheinlich schmeisst er den Stand allein und verbringt dort seine 12-14 Stunden am Tag.

Naja, und dann haben wir uns voll gefressen und ein wenig angeschickert (ich zumindest) auf den Heimweg gemacht. Schön wars!

Und ich wär nicht ich, wenn ich nicht haufenweise Fotos gemacht hätte. Wie immer click to enlarge:

Und wieder mal: Bericht aus Rom, Teil III

So, wie funktioniert die Schaffer-Vega Diversity System Replica nun eigentlich und wie wird sie bedient? Grundstäzlich mal haben wir den kompletten Audioteil nachgebaut, nicht aber den Wireless-Teil. Zu aufwändig, und klangneutrale digitale Wireless-Geräte kriegt man schon für nen 100er bei Thomann.

Im Grunde handelt es sich um ein 4-in-1 Effektgerät, einen Compressor mit Expander, einem Clean Boost und…etwas, das wir erst mühsam erforschen mussten und viel Zeit und Geld gekostet hat, aber wichtig für den Klang ist und deshalb nicht verraten wird 🙂

Hier gibts eine Einführung von Fil. Eine Pedalversion ist ebenfalls in Arbeit:

Und wieder mal: Bericht aus Rom Teil II

Wir hatten uns überlegt, für die erste Demo der Replica-Plexiversion ein Studio anzumieten, um richtig gute Aufnahmen zu machen. Das Studio, eines der bekannteren in Italien, hat uns dann aber netterweise einen Tag vor meiner Abreise wegen Überbuchung abgesagt. Danke auch…

Nichtsdestotrotz waren wir im Studio, in einem anderen halt. Ein Freund von Fil, Chris, betreibt sein eigenes kleines Studio, mit etlichem Equipment aus Fils früherem “Studio 58a”.

Also dann am vergangenen Sonntag einen 1976er Marshall 1959, ein 4×12″ Cabinet mit G12-65ern, ein Neumann U67 und U87 und ne Menge anderes Zeugs eingepackt und zu Chris gefahren. In Strömendem Regen alles ausgeladen und im Aufnahmeraum aufgebaut. Warmgespielt, aufgenommen. Fotografiert, gefilmt. Zum McDonalds gefahren. Mehr aufgenommen, mehr gefilmt.
War übrigens für mich das erste Mal in einem Studio und irre interessant.

Herausgekommen ist dabei dies, aufgenommen im Aufnahme- und Kontrollraum:

Und noch ein paar Impressionen vom Studio:

Und wieder mal: Bericht aus Rom

Letzte Woche war ich mal wieder für gut 5 Tage bei Fil in Rom, und deswegen hab ich jetzt auch endlich wieder was zum Schreiben hier.
Wieder mitgebracht hab ich übrigens eine nette Erkältung. Fliegen mit verstopfter Nase ist echt kein Spass.

Verbracht haben wir die Zeit mit dem Erstellen einiger Videos und dem Testen der SVDS-Replica, von der wir mittlerweile einige Prototypen haben, einstweilen noch im Plexiglas-Gehäuse, unsere “Plexi-Version”. Das haben wir zum Anlass genommen, in einem Video zu erzählen, wie Fil eigentlich auf die ganze Sache gekommen ist.

Ich komme übrigens auch drin vor 🙂