TSR – The Schaffer Replica IV

So. Wer sich mal das “Stiff Upper Lip”-Konzert von AC/DC angesehen hat, wird vielleicht gemerkt haben, dass der Malcolm ausser seinem Superbass Marshall noch ein “ARD”-Modell auf der Bühne stehen hat. Hersteller dieses Amps ist Wizard amps.
Wir sind, eher durch Zufall, sogar in Kontakt mit dem Amp-Bauer, der auch Angus’ und Malcolms’ Verstärker wartet. Und seine Verstärker wurden offensichtlich, (man hörts, wenn man es weiss) auch auf dem “Stiff upper lip” Album verwendet. Die “Wizard”-amps haben einen SEHR massives Sound, breite Mitten, massiv wie eine fette Ziegelmauer. Auch hier gibts wieder ein MasterVolume-Modell und ein Non-Master-Volume-Modell, entsprechend der Marshall 2203/1959-Serien.

Ich fang mal an mit dem “Vintage Classic”, das 1959-Derivat von Wizard. Wieder Fil bei Chris im Studio, wieder mit Replica:

The Schaffer Replica™ on a Wizard Vintage Classic :

TSR – The Schaffer Replica III

Ab, circa 1976 gibt es Marshall-Verstärker mit Master-Volume. Und die hat auch AC/DC benutzt. Zum Beispiel fürs “Powerage”-Album. Oder für “Let there be Rock”. Die 2203/204-Modelle werden heute noch gern benutzt, wenn es um klassischen, aber aggressiveren Ton geht. Und sie lassen sich extrem gut mit der Replica anblasen:

The Schaffer Replica™ on a 1979 Marshall 2203:

Tschüss 2012!

Nun gut, 2012 ist dann auch bald Geschichte. Ich schreibs halt mal jetzt schon und geh davon aus, dass morgen nix gravierendes mehr passieren wird.
Was ich auch wirklich nicht mehr brauche, denn 2012 war auch so schon aufregend genug. Unmengen an Arbeit, die Schaffer-Replica, deren Bau wir im Januar dann endgültig angehen. Wir waren mal wieder in Hamburg, haben meine Mutter besucht, der es prächtig geht. Ich war eine ganze Woche bei Fil in Rom.

Sonja hat ihre Beziehung mit Wolfgang beendet, Wolfgang wohnt aber noch bei uns und hat grosse Schwierigkeiten, eine Wohnung zu finden. Hoffentlich löst sich das im Januar. Und Sonja wird so langsam wirklich erwachsen und strebt raus aus dem Elternhaus. wird sehr viel selbständiger und erzählt immer weniger aus ihrem Leben. Was für uns natürlich auch eine Herausforderung darstellt; für Uschi eine eher kleinere, sie nimmt es recht locker, während ich mir etwas schwerer damit tue, meine liebe Prinzessin loszulassen. Das Mutter-Tochter-Band ist halt doch anders geknüpft als das Stiefvater-Stieftochter-Band. Aber ich kenne Sonja ja auch schon fast ihr halbes Leben lang und weiss auch von anderen Vätern, die ähnlich empfinden. Ist halt so.

Es kündigen sich auch schon erste Projekte für 2013 an, die möglichst bald vorbereitet werden wollen. Auch hauptberuflich könnte eine Krise bevorstehen. 2013 wird also sehr spannend werden.

Aber einstweilen will ich davon noch nichts hören und wenigstens noch ein paar Tage ausser Ausspannen nichts, wirklich gar nichts tun.

TSR – The Schaffer Replica II

An alte, gut klingende Marshalls zu kommen, ist nicht immer leicht. Hinzu kommen eventuelle Probleme mit alten, abgelutschten Bauteilen. Es gibt aber eine Alternative zu alten Marshalls: die Replicas von George Metropoulos. Hier spielt Fil mit unserer Replica auf einem Metro-Friedman-1959, der speziell für den “Brown Sound” abgestimmt wurde:

News und Blogroll-Update

Tja, offenbar hab ich meine schreibfaule Zeit noch immer nicht ganz überwunden. Ich hab ein paar Einträge vorbereitet, die jetzt nach und nach aufscheinen werden, aber da ist wenig Geschriebenes, da gehts um die Replica. Nichtsdestotrotz, schaut Euch die Videos an. Allein wegen Fil’s exzellentem Spiel und dem geilen Sound.
Ansonsten halten mich Arbeit und privates derzeit von längerer Schreiberei ab.

Lesen tu’ ich aber immer noch, und ich bin immer noch auf der Suche nach neuen, lesenswerten Blogs. Und quasi der Blogfund des Jahres ist für mich die Frau Kaltmamsell. Etwa in meinem Alter, schreibt sie mit viel Selbstreflexion und einer grossen Portion gesundem Menschenverstand über…sehr vieles. Essen und Trinken, Gesellschaftskritisches, Nachdenkliches, Witziges. Fantastisch und so offen/ehrlich/liebenswürdig geschrieben, dass ich die Person, die ich (sicher unvollständig) aus dem Blog erkenne, richtig mag.

Schöner rauchen

Seit dem 15. Lebensjahr rauche ich. letzten Sonntag wurde ich 42. Das sind nun gut 27 Jahre selbstgedrehte Kippen ohne Filter. Mag ich, liebe ich, passt zu mir.

Nun hat mir Uschi zum Geburtstag eine E-Cig, eine elektronische Zigarette geschenkt. besteht aus: Akku, Verdampfer, Tank mit Liquid. Das Liquid kann, muss aber kein Nikotin enthalten. Der Vorteil vom dem Ding ist: Man inhaliert Nikotin, Tabakaroma und eine Lebensmittelflüssigkeit. Keinen Teer, keine andern Schadstoffe.
Klar, gar nicht rauchen ist nochmal gesünder. Aber nen Versuch wars wert.

Genauer Produktname ist “Joyetech eGo-c”. Fühlt sich durchaus hochwertig an, kein Bilig-Scheiss. Für mich als starken Raucher etwas gewöhnungsbedürftig, denn zieht man wie gewohnt stark an der E-Kippe, saugt man Liquid mit an, weil der Verdampfer mit dem Verdampfen nicht schnell genug nachkommt. Und das ist ekelhaft und sehr bitter. Man muss weniger stark, dafür länger ziehen. Gewöhnungsbedürftig.
Ebenfalls umständlich ist auch das Nachfüllen der Tanks.Tankkappe abfummeln, öliges Liquid einfüllen, danach Hände waschen, weil garantiert eingesaut. Irgendwie seltsame Vorbereitung fürs Rauchen. Ich brauch ca. 4 Tanks über den Tag verteilt und fülle sie mir abends zuvor auf und lade den Akku vor dem Schlafengehen.

Aber: kein verschleimter Hals mehr morgens. Ich fühl mich schon nach ein paar Tagen seltsam entlastet. Und ich habe für mich herausgefunden, dass ich ganz gern ein paar Züge nehme, und ein paar Minuten später wieder ein paar Züge. Deswegen sind mir sonst auch unzählige Kippen runtergebrannt. Angeraucht, wieder was arbeiten. Runtergebrannt. Neue anrauchen. Passiert hier nicht. Und weil das Zeugs nahezu geruchlos ist, kann ich auch wieder am Rechner rauchen. Also der Rauchgenuss selbst hat sich eher verbessert, erstaunlicherweise.
Ich denke, ich bleibe dabei. Mal schauen.