Sunday, May 29. 2005
Es war mal wieder soweit: wie in den letzten beiden Jahren auch war der Hamburger Fischmarkt da. Leider lassen sich die Herrschaften nicht mehr in Wien blicken, sondern stellen sich in Wiener Neustadt auf, was ne knappe halbe Stunde Fahrzeit bedeutet. Versteh nicht warum, aber egal. Hauptsache Fisch und Bier aus dem Norden. Und natürlich hab ich da einiges gefuttert, und Eva ist mit dem Verkosten der leckeren Sachen kaum nachgekommen, hat aber trotzdem alles schön dokumentiert:

Am Anfang war das Krabbenbrötchen. Sehr lecker.
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Sunday, May 22. 2005
Wie ich heute auf Teil-Entwarnung gelesen habe, verhält es sich nun doch ein wenig entspannter mit der Impressums-Pflicht bei den Websites.
Insbesondere reicht es offenbar, im Rahmen der "Offenbarungspflicht" Name, Ort und Email-Adresse anzugeben anstelle der genauen Anschrift. Ich denke mal, mit einem zusätzlichen Hinweis auf eine Whois-Recherche ist dem mehr als Genüge getan.
Vielen Dank an Franz Schmidbauer für seine Artikel zur Impressumspflicht.
Saturday, May 21. 2005
Am Freitag habe ich den mit Spannung erwarteten "Silent Short 2HE"-Server von 1he-server.com ausgepackt und in Betrieb genommen. Kaufentscheidend waren in diesem Falle vor allem die Attribute "short" und "silent. Das Rack, in das die Box rein soll, ist nämlich lediglich 60 cm tief und steht, mangels Platz, in einer kleinen Firma mitten im Büro.
Ich hab den Server, der als Mail- und IMAP-Server für eine 10-Personen-Firma arbeiten soll, mit einem Celeron 2400, 1GB RAM, 2 80er Maxtor-IDE-Platten und Auszugschienen bestellt.
Da die Firma in Deutschland ansässig ist und nur nach Vorkasse nach Österreich liefert, hats es knapp 2 Wochen gedauert, bis der Server ankam. Geliefert wurder per DPD.
Der Server war sehr sorgfältig verpackt. Nachdem ich mit anderen Serverversandfirmen schon Probleme mit verbogen gelieferten Servern hatte, schaue ich immer recht genau auf Transportschäden und gute Verpackung. Beim Auspacken flog mir ein Zettel entgegen, der mir nahelegte, den Server zunächst zu öffnen und zu kontrollieren, ob sich beim Transport keine Lüfter,Kühlkörper oder Riser-Cards gelöst haben. Sehr umsichtig.
Also reingeschaut, aber nichts loses gefunden. Vorinstalliert war irgendeine SUSE, die aber einem CentOS4 weichen musste.
Obwohl der Server wunderbar ins kleine Rack passt, sind die Schienen für 80er oder 90er Racks gedacht. Versteh ich nicht so ganz, wozu lange Schienen für einen kurzen Server? Nun gut, kommt das Ding halt auf einen Fachboden.
Während CentOS4 sich installierte, hab ich mir das Innenleben genauer angesehen. Aufgeräumt, sauber verkabelt, die Kabel gebunden. Das Netzteil sitzt vorn in der Mitte, links daneben die 2 Festplatten. Netzteil und Festplatten werden von je einem 60er Gehäuselüfter angeblasen.
Der Lüfter, der die Festplatten anblasen sollte, stand aber still. Nachdem ich versucht hab, ihn ein wenig zu drehen, hab ich gemerkt, dass er offenbar windschief eingebaut ist, denn nach dem Lockern der unteren zwei Befestigungsschrauben fing er an, sich zu drehen.
Nagut, passiert halt mal.
Insgesamt bin ich zufrieden. Die Kiste ist als hochverfügbarer Corporate-Server sicher nicht der Knaller, aber dafür ist sie auch nicht gedacht.
Für kleine Firmen, die keinen Serverraum haben, deren Server also in den Büroräumlichkeiten untergebracht werden müssen, ist dieser Server geradezu ideal, denn er ist wirklich sehr leise.
Thursday, May 19. 2005
Ab dem 1.7.2005 gilt in Österreich eine neue Impressumspflicht für Websites. Siehe hierzu auch Mit der Mediengesetznovelle 2005 wird Österreich ein Volk von Medieninhabern - ein neues Bedrohungsbild für Websitebetreiber?
Zunächst mal frage ich mich: wem nutzt so ein ausführliches Impressum? Ich meine jetzt, ausser der lieben Musik- und Filmindustrie? Vermutlich niemandem. Okay, den Abmahn-Anwälten vielleicht. However, ein Grund mehr, sich am Wochenende hinzusetzen und ein Impressum zu schreiben, Leute. Insbesondere für diejenigen, die ein Blog und/oder ein Forum betreiben, denn handelt es sich bei diesen wohl um am ehesten um Texte, die "einen Informationsgehalt aufweisen, der geeignet ist, die öffentliche Meinungsbildung zu beeinflussen".
Sieh an, die AUA steckt offenbar in Schwierigkeiten. Offenbar sind Billig-Airlines kräftig mit Schuld daran. Liebe Billig-Flieger, bitte den Artikel eins weiter unten lesen.
Sunday, May 15. 2005
Es nervt so langsam. Immer mehr für immer weniger Geld, immer billiger. Schnelle Rechner und Laptops für ein paar Hunderter beim Discounter, für 9 Cents in alle Netze telefonieren, Familien mit Business-Flatrates für Sohnemanns Filesharing, und so weiter.
Macht sich eigentlich niemand darüber Gedanken, wie das von den Firmen finanziert wird, und vor allem auch, ob das billige zeugs nicht auch ein paar Nachteile hat? Was ist denn mit Qualität, Langlebigkeit und gutem Service? Offenbar keine Entscheidungskriterien beim typischen Billig-Käufer. Großkonzerne verdrängen kleine, lokale Anbieter, Entlassungen aufgrund des Preiskampfes, woraus schlechter Service resultiert.
Leute, werdet mal wach und hört auf, billigen Mist zu konsumieren. "Made in Germany" wurde beliebt, weil es gute Sachen waren, nicht weil es billige Sachen waren.
Ich kann den billigen Scheiss nicht mehr sehen.
Thursday, May 12. 2005
Die erweiterten Features des Imap-Protokolls sind offenbar ein echtes Stiefkind. Nicht mal Thunderbird kann bei shared Folders die Zugriffsrechte einstellen. Ein Trauerspiel.
Tuesday, May 10. 2005
Wo Linux ist, da lass dich ruhig nieder.
Saturday, May 7. 2005
Courier-Imap und shared Folders
Nachdem diverse Howtos zur Einrichtung von shared Folders unter Courier-Imap bei mir mehr Verwirrung als Klarheit geschaffen haben, habe ich mich heute mal rangesetzt und mich auf einem RHEL3-System mit Courier-Imap, Vpopmail und qmail näher damit beschäftigt.
Courier-Imap kennt zwei verschiedene Arten von shared Folders, auf virtuellen Accounts basierend und Filesystem-basierend. Für mich war die Variante mit den virtuellen Accounts interessant, da nur diese vom Mailclient aus verwaltet werden können.
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Friday, May 6. 2005
Es lohnt sich wirklich, ofter mal die Freshmeat-News zu lesen. Linux Bandwidth Management Tools schaut vielversprechend aus. Mal testen die nächsten Tage.
Thursday, May 5. 2005
Per default logged Bind unkorrekte DNS-Replies mit einem "lame server:" Eintrag.
Genauer gesagt, sieht Bind einen Nameserver, der für eine Domain als authoritativ angegeben ist, sich jedoch bei einer Anfrage als nicht-authoritativ bezeichnet (kein AA-Bit in den Flags), als "lame" an.
Das kann auf vielbenutzten Nameservern ordentlich nerven. Abhilfe bietet ein eigener Logging-Channel, der dorthin geleitete Ereignisse verwirft und das Umleiten der Ereignis-Kategorie "lame-servers" in diesen Channel:
logging {
channel null { null; };
category lame-servers { null; };
};
Wednesday, May 4. 2005
Christian schreibt in Tiger:
Vorher wars Panther, jetzt is es Tiger. Was hat sich veraendert? Ein Dashboard is drin. Die Mail.app trau ich mich ned starten. Spotlight? Aja...bringt ma eh nix. Und fuer das 129 Euro ausgeben? Geh bitte. Sicha ned. Wenns wenigstens ein Upgrade gaebe.
Sehe ich ähnlich. Sicher wirds neben den neuen Features auch eine Menge Bugfixes geben, nur, weshalb muss ich jedes Jahr ein neues Betriebssystem kaufen, um Bugfixes und ein paar neue Features zu bekommen? Sieht für mich nach einem Hype mit wenig bis nichts dahinter aus. Und wo ist das Upgrade für, meinetwegen, 50 Euro?
Ich wünsche mir von Apple ein wenig mehr Kontinuität. Nehmt Euch ein Beispiel an den "Lebenszeiten" von Windows oder konservativen Linux-Distributionen, Apple. Updates gibts ja immer nur fürs aktuelle OS X. Was mache ich also, wenn ich einen Xerve im Rechenzentrum hunderte Kilometer weg habe? Oder sind Xserve für so etwas nicht geeignet?
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Tuesday, May 3. 2005
Heute das erste Mal seit langem wieder mit einem guten Freund gechattet, den ich schon seit meiner Schulzeit kenne.
In Neumünster hat sich, seitdem ich es gen Wien verlassen habe, irre
viel geändert. Leider hat sich nichts zum Guten verändert. Es gibt jetzt nicht mal mehr ein Kino dort, dafür
mindestens genauso viele Arbeitslose wie damals.
Und schon damals waren die Perspektiven nicht gerade berauschend. Seitdem sind diverse Firmen abgewandert,
pleite gegangen oder haben Personal eingespart. Ich hab Neumünster jetzt bald neun Jahre nicht mehr gesehen,
und in meiner Erinnerung wird es mehr und mehr zur düsteren grauen Stadt.
Monday, May 2. 2005
Ich freue mich, hier die Nummer 3541 aus der unendlichen Reihe "Miezes akrobatische Schlafpositionen" präsentieren zu dürfen:
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