Saturday, February 28. 2009
Heute war Family Bowling und wie immer sind wir danach im Irish Pub gewesen. Für mich immer der Highlight des Abends, Guinness, ein leckerer Burger mit Cheddar cheese und ein Whiskey aus dem Sortiment dort. Diesmal war ein Glenfarclas dran, Single Malt, 21 Jahre alt. Schlappe 9,50 für ein Glas.
Während ich Bourbon ja lieber mit Eis trinke, mag ich Scoth und Irish Whiskey lieber handwarm. Der Glenfarclas hab echt lang gebraucht, um sein Aroma zu entfalten. Sicher 20 Minuten Händchen halten. Naja, irgendwie war ich ein wenig enttäuscht. Der Glenfarclas schmeckt süss-malzig, mit Honignoten und riecht auch ganz genau so. Das wars dann aber auch schon. Keine Nüsse/Früchte/Sherry, was auch immer. Schwer, süss, malzig, nach Honig.
Konnte meinen bisherigen Favoriten, den sherry-flavoured Aberlour, nicht von der Spitze verdrängen. Hm, und ich würd wohl auch nicht noch einmal 9,50 dafür hinlegen. Nicht, dass er schlecht schmeckt, er schmeckt wirklich hervorragend. Einfach, simpel und solide. Vielleicht ist der Glenfarclas ein wenig das AC/DC der Whiskeys, hehe
Jaaa, heute wars mal wieder so weit. Ein Besuch beim schwedischen Möbelhaus war geplant. Erweiterung der Küchenbeleuchtung samt Ersatzbirnen, ein Beistelltisch fürs Wohnzimmersofa, eine Lampe für Sonja, ein CD-Regal. Waren geplant. Gekauft wurde natürlich (wie immer bei Ikea) einiges mehr noch. Mann, unsere gesamte Einrichtung stammt mir wenigen Ausnahmen von Ikea... Ich find Ikea ja an sich gar nicht so schrecklich. Mag daran liegen, dass ich selbst gern einrichte und Möbel zusammenbaue. Wenigstens dafür war meine Tischlerlehre gut  Bei längeren Ikea-Besuchen (so ab 3-4 Stunden) lohnt sich dann für mich auch ein Besuch im Restaurant und eine grosse Portion Köttbullar. lecker, das Zeug, auch wenn meine Mädels sie nicht ausstehen können 
Bei kürzeren Besuchen erfreut sich der Magen des Fresssacks an ein paar Hot dogs. Ebenfalls lecker, schon wegen Röstzwiebeln. Hm, allerdings fehlt mir da noch die dänische Hot dog Remoulade als Sauce zur Auswahl. Aber naja, nordisches Zeugs wie Lakritze, Fisch und so kommt hier halt nicht so gut an.
Ein paar Eindrücke:
Mittlerweile ist alles auf- und eingebaut, danach hab ich noch faschierte Laibchen (Frikadellen) gemacht und jetzt bin ich hundemüde.
Thursday, February 26. 2009
Sonja geht ja auf eine Bundeslehranstalt für Modedesign. Modedesigner entwerfen Mode und nähen das Zeugs mitunter auch selbst. Zumindest dann, wenn sie ihr Handwerk in einer Modedesignerschule lernen  So auch Sonja, die jetzt einen Pyjama selbst entworfen und genäht hat. Schaut prima aus:
Bin stolz auf Sonja und freu mich drüber, dass jetzt die Zeit beginnt, ab der sie richtige Klamotten näht und entwirft...Schluss mit den Übungen
Wednesday, February 25. 2009
Weils so schön ist, mal wieder ein Katzenfoto:
Monday, February 23. 2009
Updates sind ja schön und gut. Auch das Update von Parrallels 3.0 auf 4.0 ist gut. Nicht gut ist hingegen, dass alle virtuellen Maschinen konvertiert und anschliessend die Parallels Tools neu installiert werden müssen. Dauert je VM etwa 20 Minuten auf meinem Macbook pro.
UND ICH HABE 12 VIRTUELLE MASCHINEN DA DRAUF...ARGL...
8 done, 4 to go...
Nunja...mach ich mir halt noch ne Dose Becks auf...löscht Admindurst...normal ja eher Budweiser, aber der Billa ums Eck hatte keins.
Saturday, February 21. 2009
Ein fast typischer Samstagabend. Nur fast, weil Uschi ne Blitzgrippe bekommen hat und nun mit 39 Fieber neben mir auf dem Sofa liegt. Sonja ist ausgegangen, in einem Outfit, das ich wie immer viel zu sexy find und natürlich hab ich wie immer Schiss, dass ihr was pasiert und sie von jemandem blöd angemacht wird. Na wird schon werden...
Irgendwie ist ja der gute, alte Samstagabend fernsehmässig ein wenig verkommen...es läuft quasi nur Mist im TV...Dickebackenmusik, Karneval, alte, langweilige Filme...es scheint mir so, als hätten sich die Fernsehsender den Gewohnheiten der Jugend (so bis 30 sag ich alter Sack mal) angepasst und die gehen nun mal aus am Samstag Abend. Wozu also was interessantes senden? Naja, das DVD-Regal wirds richten. Und der Laptop auf dem Couchtisch.
Katzencontent gabs auch schon länger nimmer, deshalb heute mal Lisa und ihr "Nun stell schon was zum Futtern hin, Du Sack"-Blick:
Miese Fotoqualität ist übrigens (c) iPhone.
Btw, ich bin richtig erstaunt darüber, welch guten Schreibstil Uschi in ihrem Blog pflegt...ich hoff ja, dass sie dranbleibt mit dem Blog-schreiben...ich hab ja schon viele Blogs gelesen und Uschis Blog wäre sicher eins von denen, die ich tagelang von Anfang bis Ende durchlesen würde
Thursday, February 19. 2009
Es gibt Provider wie Onstage, bei denen stellt man seinen Server hin und es läuft. Jahrelang. Sehr super.
Und es gibt Provider, die nach einem Rackbesitzerwechsel nach der Maxime "Im Zweifel abdrehen" handeln. Und dann gleich beide Uplinks im Rack abdrehen. Die um 19 Uhr keine Techniker mehr im Interxion haben. Die dann für eine Technikerstunde 300 Euro verlangen, unabhängig davon, ob sie den Ausfall selbst verschuldet haben.
Und es gibt Firewall-Appliances, die mal eben den Dienst verweigern, nachdem der Uplink weg war und rebooted werden müssen.
Ich hab so Firewall-Appliances nie wirklich gemocht und mich schon ein paarmal mit Vorkommnissen dieser Art in meiner Ansicht bestätigt gefühlt.
Sind eh nur aufgebohrte Linux- oder BSD-Rechner.
Der Scheiss-Provider von oben und so Appliances gehören beide an den gleichen Ort: in die Tonne
Tuesday, February 17. 2009
Nach Sonja hat jetzt auch Uschi ihr eigenes Blog. Find ich witzig...jetzt fehlt nur noch, dass wir in der Wohnung über VOIP telefonieren, per MSN und Webcam chatten und uns über Neuigkeiten beim Anderen im Blog informieren
Wirds aber nicht geben, denn wir drei legen ur viel Wert auf unser gemeinsames Abendessen unter der Woche, das dann auch schon mal 2 Stunden dauern kann, wenns viel zu erzählen gibt...ist für mich eins der Highlights des Tages und ich finds immer ur schade, wenns ausfällt. Ist zwar zumindest montags und dienstags mit bissi Stress verbunden (nach 11 Stunden unterwegs um 18 Uhr daheim sein, bis 19 Uhr mit dem Kochen fertig sein), aber den nehm ich gern auf mich.
Monday, February 16. 2009
Die letzten zwei Tage gabs mal was anderes: Wir waren mit Gitti und Martin unterwegs und haben Sonja die Wohnung überlassen.
Sturmfrei für zwei Tage, juhu...Sonja hats genossen 
Was wir angestellt haben? Wir waren in Venedig, Karneval schauen. Haben uns zu viert für so eine Pauschalbusreise angemeldet.
Die Fahrten selbst waren ja mehr oder weniger grausam. Man wird in zu engen Bussen herumgekarrt wie Schlachtvieh und teilweise
vom Busfahrer auch so behandelt.
Mitten in der Nacht, am Samstag um 2:40 Uhr sollte es losgehen, gegen 3 war der Bus dann endlich da. Bus Nummer 4, übrigens.
Und wir 4 waren mit Abstand die Jüngsten im Bus. Weia  Und die älteren Herrschaften im Bus haben sich wirklich bemüht, kein
Klischee auszulassen...da wurde vorgedrängelt, über den Vordermann gemeckert, der seinen Sitz 5mm zu weit nach hinten geneigt hat,
gerempelt und böse Blicke ausgetauscht.
Nunja, am Westbahnhof wurden dann noch weitere Grufties Senioren eingesammelt und es ging Richtug Kärnten auf die Autobahn.
Mit Nackenschmerzen um 6 aufgewacht, Bus hält, Frühstück auf einer Raststätte in Kärnten. Keinen Hunger gehabt, nur Kippen und Kaffee. Schaut so aus:
Nach ner Stunde dann weiter, und nach so 1-2 Rauchpausen dann gegen 12 Uhr mittags in Lido di Jesolo angekommen und auf die Fähre nach Venedig übergewechselt:
Bei der Ankunft in Venedig wurden wir dann vom Gruppenführer Reiseleiter mit der Order, uns den Botsanlegesteg zu merken und pünktlich um 20 Uhr wieder dort zu sein, entlassen und haben uns dann ins Getümmel gestürzt.
Venedig ist wirklich sehr schön und sehr romantisch, besonders im Karneval. Erfreulicherweise halten viele Venezianer die alte Tradition hoch und begeben sich abends in wundervollen Kostümen durch die Stadt auf diverse Feste. Etwas störend sind halt die ganzen Menschenmassen, aber man kann halt nicht alles haben. Man müsste wirklich mal eine ganze Woche dort verbringen, um das Flair in Ruhe in sich aufzunehmen, die guten, kleinen Gasthäuser mit echter, veneizanischer Küche abseits der Touristenfallen zu entdecken und die Stadt in Ruhe geniessen zu können. Ein Tag ist da viel zu wenig. Besonders am Abend wirds dann wirklich romantisch.
Gleichzeitig gerät die kleine Digiknipse an ihre technischen Grenzen und ich hab mir einmal mehr ne Spiegelreflex gewünscht. Ein paar Impressionen:
Um 20 Uhr haben wir uns, brav gemäss der Order des Standartenführers Reiseleiters wieder am Anlegeplatz platziert. Es gab dann ein Riesenchaos, weil halt vier Busse Menschen nicht auf einer kleinen Fähre Platz haben, wir somit auf mehrere Fähren aufgeteilt wurden und niemand wusste, wo unsere anderen Fähren abfahren. Aber auch das haben wir hinbekommen und waren dann gegen 21 Uhr schon recht müde, aber auch glücklich, auf unserer Fähre.
Der Rest des Abends, bis ca. 1 Uhr nachts war ausgefüllt mit der Busfahrt zum Hotel, auf der sich der Busfahrer 2x verfuhr, das extrem mühsame und nervige Einchecken im Hotel (ein Nachtportier checked 200 müde, quengelige, meckernde, mit den 7 Plagen und Rechtsanwälten drohende Pensionisten ein).
Das Hotel an sich (in Lignano) war bis auf lediglich ein Briefmarkengrosses Handtuch pro Person eh ok. Zumindest bei uns, andere hatten angeblich mehr Pech als wir
und durften in externen Zimmern pennen, in denen nicht einmal Wasser zur Verfügung stand.
Nächsten Morgen dann der erwartete Kampf am Frühstücksbuffet. "300" war nix dagegen.
THIS IS FRÜÜÜHSTÜÜÜÜCK!!
Nach erfolgreich geschlagener, blutiger und grauenvoller Schlacht Nach einem geruhsamen Frühstück dann noch etwas an der Uferpromenade spaziert, bevor es dann wieder in den Bus ging:
Auf der Heimfahrt waren die lieben Gruf Zomb Pensionisten dann schon sehr quengelig, weil sie nimmer
gescheit sitzen konnten und auch uns taten dann nach ein paar Stunden im Bus schon alle Knochen weh. Naja, in deren Alter wirds wohl noch um einiges mehr weh getan haben, von daher hab ich eigentlich bissi Verständnis...wer weiss, wies mit geht, wenn ich in dem Alter bin. Und wir waren echt schon recht ko, als wir dann gegen 22 Uhr
wieder daheim waren.
Also die Busfahrten waren ziemlich mies, der Rest aber um so schöner Wenn ich sowas nochmal mache, dann aber nur mit nem Luxusbus, in dem ich meine beine ausstrecken kann. Dafür zahl ich dann gern auch das Dreifache.
Friday, February 6. 2009
Ich schrieb ja neulich, dass "300" mich an Sin City erinnert. Passender AC/DC-Song dazu mit good old Bon Scott:
Kann sich jemand vorstellen, beim Kauf von Semmeln, Unterhosen, Kondomen, Nudeln oder Pornos nach seinem Namen gefragt zu werden?
Nicht, oder? Ich würds auch dämlich finden.
Was mir deswegen regelmässig auf den Sack geht, sind die Fragen nach meinem Namen beim Kauf der Hörgerätebatterien bei diversen (wenn auch nicht allen) Hörgeräteakustikern. Datensammelei? Kundenprofiling? Was weiss ich. Ich bin jedes Mal versucht, mir einen netten Namen zu geben. Wär doch lustig, wenn Adolf Hitler oder Chuck Norris oder George Clooney sich beim Akustiker neuen Saft für ihre Hörgeräte kaufen würden.
Stattdessen sag ich halt immer "ich möchte meinen Namen nicht nennen", und werd dafür dann angesehen, als wär ich ein Selbstmordbomber, der jeden Moment den Laden in die Luft jagt.
Ich könnt auch "Vladimir Iljewitsch Przybinsky" angeben und auf die Frage, wie man das schreibt, mit "So, wie mans ausspricht" antworten.
Wär auch mal ne Idee.
Thursday, February 5. 2009
Ich oute mich jetzt mal als cineastischer Spätzünder. Weils im kino keine Untertitel gibt, warte ich mit dem Ansehen netter Filme immer, bis es sie auf DVD gibt und muss dann auch noch Zeit zum Schauen finden. Heute wars also soweit: Mit Sonja 300 geschaut. Ordentliches Gemetzel, aber nicht unter Niveau. Schön düster erzählt, man erinnert sich gleich an Sin City. Muss ich mir dann unbedingt nochmal auf Englisch ansehen.
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