Meine Gibson. Das Auspacken allein war schon ein erlebnis für sich. Jetzt weiss ich, wie sich echte Mac-Fans bei ihrer
Teezeremonie Auspackzeremonie fühlen

Ausgepackt, den geilen Koffer bewundert, Fotos gemacht, Koffer geöffnet, und da lag sie dann. MEINE GIBSON!
Rausgenommen. Mit Erstaunen festgestellt, dass die GIbson nur etwa die Hälfte des Gewichts der Epiphone hat.
Verstanden, was Angus meinte, als er sagte, dass die Gibson einfach sehr leicht ist.
Stimmgerät angeschlossen, gestimmt und ran an den Verstärker.
Die ersten paar Takte von "You shook me all night long" gespielt.
Gänsehaut bekommen.
Holy shit, der Sound ist so dermassen geil und so verdammt AC/DC like...das Teil ist jeden Cent wert.
Die klangmässige Steigerung von der Epiphone zur GIbson ist noch um einiges höher als von der 99 Euro-Klampfe zur Epiphone.
Ich würd jetzt zwar nicht jedem Anfänger raten, gleich ne teure Gitarre zu kaufen, aber zumindest etwas aus dem 2-400 Euro-Bereich.
Alles andere macht definitiv keinen Spass. Die Epiphone bringt geschätzte 70-80% des Gibson-Sounds rüber, lässt aber den
röhrigen Klang und das lang anhaltende, singende Vibrato und die kräftigen Mitten vermissen.
Dafür hat sie eine gute Spur zu viel Bass, weshalb ich den Stegtonabnehmer runter (also mechanisch Richtung Gitarrenkorpus) gedreht hab.
Das geht mit den Schrauben links und rechts vom Humbucker.
Die Gibson lässt sich um einiges besser spielen, lange spielen ist mit der Epiphone schon ziemlich in Arbeit ausgeartet,
nicht nur, weil sie schwerer ist, sondern sich irgendwie (ich weiss nicht, warum) schwerer spielen lässt. Vielleicht liegts an der Halsform
oder an irgendwelchen anderen Massen. Das Griffbrett fühlt sich wunderbar glatt an, Vibratos sind damit kein Problem.
Ich bin sowas von zufrieden und glücklich mit der Gibson...

Oh, und Uschi auch. Die findet den Sound nämlich auch extrem geil.
So, und jetzt gibts Fotos von den Schätzchen: