Schon länger ein Dorn im Auge war mir das Gaskochfeld von Ikea in unserer Küche. Nach nem Jahr ging der Zünder kaputt und die Beschriftung war auch schon bald runtergeputzt. Und obwohl es nur 2 Jahre alt war, sah es schon ziemlich abgefuckt aus. Also ein neues bestellt, diesmal von Gorenje. Heute war dann der Installateur da und hats eingebaut. Schön isses, grösser isses auch, es hat nen besseren Zündmechanismus, und zwei Turbobrenner, die ordentlich Gas geben.
Achso, das ist ein 70er Kochfeld, passt aber in den üblichen 56x48er Ausschnitt eines 60er Kochfelds.
ein Guitar store win. An "Smoke on the water" hab ich mich vor einiger Zeit kurz mal versucht, um wenigstens die Akkorde zu kennen. Hab sie aber glaub ich eh schon wieder vergessen. Bild hier gefunden.
Ich gebs ja zu, ich bin ein verdammter Gearhead. Und als ich neulich ein gebrauchtes Cetec Vega R2020 Wireless für sehr wenig Geld gesehen hab, hab ich nicht widerstehen können. Nach ein wenig Bastelei wars dann auch einsatzbereit.
Dann hat mir der SoloDallas noch ein paar Tips zum spielen gegeben: mehr in die Saiten hauen, kräftiger spielen. Möglichst im Stehen spielen und sich bewegen. Bringt was, wirklich.
Und deswegen gibts jetzt auch schon eine neue Aufnahme. Bitteschön: Shookme-R2020. Diesmal hab ich länger gespielt, und auch das Solo so einigermassen, eher schlecht als recht, hinbekommen. Zur Hälfte. Die andere Hälfte muss ich noch lernen.
Interessanterweise ändern sich die Bewegungsabläufe beim kräftiger spielen minimal, was sich automatisch auch aufs Timing auswirkt: Es passt einfach besser.
Achso: Das R2020 ist ohne Treble-Boost aufgenommen. War nicht notwendig und ich spiel eh lieber ohne Pedale.
Danke an Axel fürs Feedback im vorherigen Eintrag. Wer was zur Aufnahme zu sagen hat, der kommentiere bitte. Wenns scheisse ist, dann isses scheisse, kein Problem. Sagt mir halt nur, was scheisse ist, und warum Ihr es scheisse findet
So, wie klingt das ganze neue Zeugs jetzt? Nach ein paar Testaufnahmen hab ich festgestellt, dass das AKG-Wireless mir ein bisschen einen Strich durch die Rechnung macht.
Es matscht den Ton etwas. Also versucht, das Ganze mit nem Treble-Boost wieder aufzufangen. Ist mir einigermassen gut gelungen, geht aber sicher noch besser.
Und wieder hab ich dafür die Mikrofonierung umstellen müssen. Andere Position, anderer Abstand usw. Mikrofonpositionierung ist echt ne Wissenschaft für sich.
Wer hören mag: mp3-Download.
Für konstruktive Kritik bin ich eh immer dankbar
von Herrn Broken dort leuchten meine halt nicht. Aber stimmungsvoll isses schon irgendwie. Nur zu gern würde ich jetzt auch behaupten, dass "die Nachbarn gerade noch unter den letzten Gitarrenriffs erzitterten", aber das stimmt, halt nicht, hehe...
Gestern sind die 3 anderen Greenbacks gekommen, heute erstmals intensiv ausprobiert. Vom Kurztest gestern war ich nicht allzu begeistert. Die Greenbacks klingen super, sie haben weniger Bass, dröhnen nicht gleich so rum, wenn man E- und A-Saite haut, und haben grossartige Mitten. Aber leider klingen sie auf Zimmerlautstärke nicht dynamischer als die G12T75. Solides, zufriedenstellendes Ergebnis, aber kein Begeisterungssturm. Daran ist aber meine hohe Erwartungshaltung schuld. So. Aber dann kamen sie: die Mullards.
Über Kumpel George in Griechenland bin ich sehr günstig an 3 NOS-Mullard-Röhren für die Vorstufe (ECC83/12AX7) gekommen. NOS steht für "New Old Stock", also alter Lagerbestand. Also vor 10-20 Jahren in England gefertigte Röhren, mit denen Marshall damals auch die Verstärker bestückt hat. Also heute nachmittag mal den Amp angeworfen und testgespielt. Dann die 3 Mullards rein. Amp wieder an, paar Minuten aufs Aufheizen warten.
Interessiert hat mich dabei vor allem auch, ob die Geschichte mit den alten, originalen Mullard-Röhren nun ein Märchen ist oder nicht. Eigentlich sollten meine bisher verwendeten ECC83 von TAD auch nicht so schlecht sein. Gottseidank muss man die Vorstufenröhren nicht einmessen, sondern kann sie selbst wechseln, sofern man beim gleichen Typ bleibt.
Na gut, Amp aufgewärmt. Spielen. Und an die Wand geblasen werden vom Sound. Fantastisch. Die Dinger klingen unglaublich gut! Ich habs kaum fassen können.
Gut, was klingt anders: Wesentlich mehr Druck in den Mitten, richtig fetter Crunch in den oberen Mitten, gerade so nasal wie nötig (die anderen Vorstufenröhren klangen schon sehr nasal, besonders mit nem Boost). Und jetzt kommen auch die Greenbacks ro richtig zur Geltung! Perfekt!
Jetzt noch 3 Bilder von den Stars des Abends. Click to enlarge.
Und die anderen drei folgen hoffentlich morgen. Ja, das Ding hat fast den gleichen Durchmesser wie die Tastatur lang ist. Ein 12 Zoll Lautsprecher halt. In mein Cabinet gehören davon 4 rein. Jetzt wird für den Aussenstehenden wahrscheinlich auch ersichtlich, warum das Ding LAUT ist.
Aber ich erwarte mir von den Greenbacks sogar, dass sie leiser sind als meine jetzigen Lautsprecher, weil die jetzigen für eine Belastung von 75 Watt pro Stück gebaut sind und mehr Saft brauchen, bis sie einigermassen in Bewegung kommen. Und ich erwarte mir einen weniger heavy-metal-mässigen Klang. Bin schon sehr gespannt.
Hier isser:
für den Hacker mit der Rechtschreibschwäche:
No Such User Found:
administrador@ - 1659 Time(s)
Naja, das war nicht wirklich ein Hacker, sondern ein automatisiertes Skript, das halt Mailaccount-Passwörter durchprobiert und geknackte Mailaccounts an Spammer reported. Aber sowas nervt und wird deswegen zukünftig unterbunden.
Tja, jetzt sind sowohl der Aushang der Hausverwaltung als auch mein Schreiben sang- und klanglos vom Schwarzen Brett verschwunden. Spooky
Aber es hatte wohl auch niemand wirklich Interesse daran.
Axel hat hier und auch in seinem Blog anlässlich der Frauenfussball-WM etwas beschrieben, was ich mir auch schon gedacht habe.
Ich hab das Spiel gegen Nigeria übrigens auch teilweise gesehen, und fand die Nigerianerinnen auch zu ruppig und die Schiedsrichterin auch zu blöd. Ich finde übrigens, dass die Frauenmannschaft ähnlich wie die Männermannschaft reagiert, wenn der Gegner ruppig vorgeht. Etwas verunsichert. Wobei die deutschen Jungs halt mehr dazu neigen, noch härter zurückzufoulen.
Worum es mir jetzt aber geht: Warum gibts überhaupt Frauenfussball? Wäre es nicht viel eher im Sinne einer wahren Gleichberechtigung, wenn beide Weltmeisterschaften simultan abgehalten werden? Wird doch bei der Olympiade auch so gemacht. Wie bei vielen "Frauen"-Veranstaltungen ruft die geschlechtsbetonte Hervorhebung solcher Veranstaltungen bei mir immer leichtes Kopfschütteln hervor.
Wie Axel eben auch schreibt: "Wenn Männer spielen, heißt es doch auch einfach nur Fußball." Männer spielen Fussball, Frauen spielen Frauenfussball. "Frauenfussball" klingt für mich mehr nach Extrawurst oder auch nach "Ha, jetzt haben wir Frauen unsere eigene WM!" als nach banaler Gleichberechtigung. Nicht, dass ich die Frauenfussball-WM jetzt blöd finde, ich find sie völlig ok, und sie interessiert mich auch nicht weniger als die Männerfussball-WM. Sie sollen bitteschön einfach machen, was sie wollen, die lieben Frauen. Von mir aus dürfen sie auch gern auf den Rasen rotzen, dem Publikum den Finger zeigen und sich öffentlich am Sack Arsch kratzen. Ist ihr gutes Recht. Männer sind ja auch Schweine. Aber diese betonte Verweiblichung geht mir schon etwas auf die Nerven.
Ob in den Stadien wohl ausschliesslich "Hot She-Dogs" und "HamburgerInnen" verkauft werden? Gut, dass die Bratwurst eh schon weiblich ist, da läuft man wenigstens nicht Gefahr, wegen Chauvinismus bei der Bestellung "männlicher" Snacks von der WurstbraterIn mit Senf bespritzt zu werden. Und ich wünsch mir dann bitte auch, dass die Finninnen nächstes Mal dabei sind.