So, jetzt gibts nach langer Zeit mal wieder Linux-Zeugs. Ich arbeite ja hauptsächlich auf einer Linux-Maschine, einem QuadCore Q9550 mit 2,8 Ghz, 4 GByte RAM und einer 32 GByte solid state disk fürs Betriebssystem. "Datensichtgeräte" sind zwei 20" TFT. Seit nem knappen Jahr lief das Ganze sehr super unter Fedora 11. Hab wirklich nicht klagen können.
Fedora 11 läuft aber demnächst aus, weil nun schon Fedora 13 draussen ist. (Und das bei dem Scheisswetter, hehe..) Hab mich dann also heute mal rangesetzt und wollte updaten. Da Fedora 13 auf proprietäre Hardware-Treiber bei den Grafikkarten verzichten will, gibts einen neuen Treiber für Nvidia-Grafikkarten, und da wollte ich natürlich wissen, ob meine steinalte GeForce 7600 GT 1dann auch mit dem gewohnten Twinview (1 Desktop auf 2 Bildschirme verteilt) läuft.
Und ja, tut es. Reibungslos, ohne Konfigurationsarbeit. Twinview schon während der Installation. Sehr cool. Grosser Pluspunkt.
Bei der Testinstallation auf eine alte SATA-Platte, die insgesamt ca. 20 Minuten dauerte, hab ich Gnome- und KDE-Desktop mit allem drin ausgewählt, sonst nichts. Und hab anschliessend fluchend versucht, KDE zu aktivieren. Das Systemtool "switchdesk" tut nämlich nix. Minuspunkt.
Bissi rumprobiert und drauf geschissen. Die SSD mit dem Fedora 11 wieder drangesteckt, Update von Fedora 11 auf Fedora 13 gewählt. Nach ner knappen Stunde wars fertig, um dann gleich beim booten mit "GRUB" am Screen stehenzubleiben. Fehlerhafte Bootdevice-Konfiguration. Keine Lust gehabt, dran zu fummeln, also rebooted und Neuinstallation mit KDE only gemacht. Ging diesmal schneller, SSD sei dank.
Danach noch upgedated und mit Hilfe des
Personal Fedora 13 Installation Guide den ganzen Mediaplayer-Kram (mp3/Flash/DVD playback) konfiguriert, KDE Desktop eingerichtet, Default-Apps wie Webbrowser und Mailprogramm eingestellt.
Dann noch grafisch die Netzwerkshares für die Windows-Rechner (Samba) und den Netzwerkdrucker eingerichtet und in der Konsole noch die Mac-Freigaben (Netatalk), sowie VPN in die Firma wieder eingerichtet.
Alles unspektakulär und problemlos verlaufen.
Insgesamt hab ich jetzt mit knapp 2,5 Stunden Arbeit wieder ein vollwertiges, mit allen Tools und Schikanen eingerichtetes Arbeitssystem, das auf dem neuesten Stand ist.
Wieder ein Jahr Ruhe.
Bis auf das KDE-Ärgernis und die fehlerhafte Bootloader-Konfiguration des Installers gabs auch nix zu meckern. Fedora wird von Release zu Release besser. Bin sehr zufrieden.