So, wird Zeit, dass sich mal wieder was tut hier. Sorry für die Pause, aber ich hab momentan einfach irre viel zu tun, und wenn ich dann mal frei hab, wird Gitarre gespielt oder mit der Familie oder mit Uschi was unternommen.
Heute hab ich aber eine nette Mail von Musik-Schmidt in Frankfurt bekommen, die ich ja in meiner Blogroll habe, weil sie, anders als Thomann, richtig gute Testvideos mit Instrumenten und Verstärkern machen. Was auch der Grund für die Aufnahme in meine Blogroll war. Deren test-Videos sind kein Marketing-Mist, sondern hier landen die Karten auf dem Tisch.
Aus Musik-Schmidt ist nun Session Music geworden. Und deren Blog mit den von mir so gemochten Test-Videos ist ebenfalls dort online.
Tjo, bleibt mir nur, den Herrschaften weiterhin gute Geschäfte zu wünschen
Disclaimer: Dies ist kein bezahlter Blogeintrag, ich bekomme dafür nichts, und ich wurde auch nicht von Musik-Schmidt/Session Music darum gebeten, etwas dazu zu schreiben. Hier gibts keine bezahlten Einträge. Ich mag die Firma, das ist alles.
Video von SoloDallas mit dem Schaffer-Vega Diversity System.
"Gone shootin'", vom Powerage Album. Blues vom Feinsten. Powerage ist ohnehin eines der unterschätzten AC/DC-Alben.
Gesamter Song komplett mit dem Schaffer-Vega Diversity System gespielt. Replica-News gibts derweil noch keine. Gut Ding braucht Weile
Natürlich lässt es sich der Fil "SoloDallas" nicht nehmen und probiert jetzt den Sound sämtlicher AC/DC-Alben mit dem Schaffer-Vega durch. Neueste Erkenntnis: Im Studio wurde das Schaffer-Vega Diversity System anfangs nur für die Solos verwendet, vermutlich wegen der Compressor/Boost-Kombination, die die Solos dann schön über den Rest der Band gehoben hat.
Einen ersten Prototyp der Replika des Schaffer-Vega Diversity Systems sollte es sehr bald geben, vermutlich kommende oder übernächste Woche. Die ersten 50 Geräte werden ein exakter Nachbau des originalen Empfängers, inklusive der Analoganzeige:
Und weil Fil "SoloDallas" nicht nur AC/DC-Fan, sondern auch kreativer Musiker ist, hat er sich einen der wenigen AC/DC-Songs ohne Gitarren-Solo vom Angus genommen und sein eigenes Solo ans Ende gesetzt.
Zu hören gibts "Gimme a bullet" vom "Powerage"-Album, dessen Sound von den Master-Volume Marshall-Modellen 2203 und 2204 geprägt ist. Mit einem fantastischen, perfekt zum Song passenden, selbst geschriebenen Solo vom Fil. Rhythmus-Spiel via Kabel, Solo via Schaffer-Vega Diversity-System.
Heute gibts mal was Besonderes für die Ohren und für die Gearheads.
Ich mache ja auf solodallas.net mit, quasi seit es die Site gibt. Angefangen hat der SoloDallas (Filippo Olivieri, kurz Fil, Rom) mit dieser Site, nachdem man ihm bei youtube seinen Account (weit über 2 Millionen Views) wegen "Urheberrechtsverletzungen" gelöscht hat.
Fil ist professioneller Musiker, besass mal ein Studio und soielt seit gut 30 Jahren Gitarre. Irgendwann aus Langeweile hat er dann mal angefangen, sich in besagtem Studio mit der Laptop-Kamera aufzunehmen und hat das auf Youtube hochgeladen. Das hat sich dann entwickelt und kurz bevor man ihm dann den Account gelöscht hat, hat er mit vielen AC/DC-Tutorials und Performance-Videos weit über 2 Millionen Views gehabt.
Gut, auf Youtube geschissen und ne eigene Site aufgemacht. Mit neuen Tutorials und Videos. Und der Suche nach dem legendären "Back in Black"-Sound. Gemeint ist das Album.
Sehr Ihr die kleine Kiste auf der Lautsprecherbox links neben dem Ampeg-Verstärker? Das ist Angus' Wireless-Empfänger, ein Schaffer-Vega Diversity System, erfunden 1976/77 von Ken Schaffer. Grundsätzlich eines der ersten Wireless-Geräte für Gitarre, mit einer genialen Kompressor/Boost-Kombination.
Mehr Bilder von dem Gerät weiter unten. Und nicht nur AC/DC haben es benutzt, sondern auch: die Rolling Stones, Van Halen, Steve Miller, Mahogany Rush, Peter Gabriel, Fleetwood Mac, Black Sabbath, Bay City Rollers, Kiss, Thin Lizzy, Beach Boys, Aerosmith, Foreigner, Pink Floyd und etliche mehr. Kurz: Für mich der Rock-Sound der 70er/80er.
Ja, das ist belegt. Vom Erfinder Ken Schaffer persönlich. Kein Scheiss.
Schlussendlich hat der Fil es geschafft, mit dem Erfinder Ken Schaffer Kontakt aufzunehmen, und hat von ihm die letzten zwei Geräte aus seinem Besitz bekommen. Und jetzt spielt er auch drauf. Und das Beste: wir werden die tonformende Elektronik 1:1 nachbauen, und das Ganze wird als Effektgerät (Pedal) kaufbar sein. Yay!
Weiter unten später mehr dazu, jetzt erstmal Auftritt Fil. Mit Back in Black und dem Schaffer-Vega Diversity-System:
So, und wie klingt die 69er SG jetzt? So: Test5-ohne-Vocals.mp3
Hab gestern nen freien Tag eingelegt und ab 2 nachmittags gespielt, bis dann abends meine Ohren w/o gegeben haben Leider hab ich dann am Ende, vor der obigen Aufnahme den Bass am Verstärker ein wenig rausgenommen (von 3 runter auf 2), unnötigerweise, finde ich. Aber gut, klingt trotzdem nicht übel, find ich.
für den Henning. Nicht die Speisekammer, sondern die Kabelkammer meiner 69er SG. Ausserdem hab ich heute gelernt, dass man bei Vintage-Gitarren andere Masstäbe anlegen muss, was die Lautstärke angeht. Klar, der 1969er Humbucker hat halt nachgelassen. Aber dann dreht man halt Wireless und Verstärker weiter auf, und dann geht das schon. Gut, man muss bissi mehr anpassen, weil die alte Lady einfach nen anderen Ton und andere Eigenarten hat.
Aber wenn mans dann mal raus hat mit den Einstellungen, hat man einen VERDAMMT GEILEN Ton!
So, und jetzt die Kammerbilder. Klick aufs Bild für grosse Ansicht:
und schon wieder veraltet. ich hab nämlich das kleine Lick zwischen den Rhythmus-Akkorden falsch gespielt, wie mir SoloDallas gesagt hat. Also neu eingeübt, und siehe da: klingt doch gleich besser:
hab ich in der Ungarn-Woche. So ab mittags, nach dem Essen. Gitarre her, raus auf die Terrasse, Bier auf, und loslegen. Und so langsam aber sicher wird mein Solospiel flüssiger.
Mitunter hab ich das Solo von "You shook me all night long" stundenlang geübt. Beziehungsweise den Teil, den ich bisher auswendig gelernt hab. Und noch ein paar Sekunden dazugelernt. Jetzt fehlen mir nur mehr so ca. 4 Sekunden. Wird auch noch.
So, jetzt hab ich mich gegen den Proberaum entschieden. Und das kam so:
Nicht nur die Kosten waren entscheidend (Abstandszahlung für Einrichtung, laufende Kosten), ich wäre halt auch viel seltener zu Hause gewesen.
Den TAD Silencer hab ich wieder zum Händler zurückgebracht und dort auch anstandslos mein Geld zurückbekommen. Immerhin 400 Euro. Natürlich hab ich das vorher mit dem Verkäufer besprochen, der mir die Rückgabemöglichkeit auch schriftlich bescheinigt hat. Grosses Kompliment hierfür an Klangfarbe. Wirklich guter Service.
Nachdem der TAD nun ein Fehlgriff war, was tun? Doch den Aracom nehmen und ordentlich was blechen dafür? Oder einfach mal den grossen Bruder meines Weber Mass Lite probieren?
Mein Mass Lite ist ja für 50 Watt ausgelegt und mein Verstärker hat 50 Watt. Nichtsdestotrotz war selbst bei voll zugedrehtem Attenuator auf Lautstärke 2-3 am Verstärker Schluss mit Zimmerlautstärke. Und natürlich keine Spur von Endstufen-Crunch. Also hab ich mir überlegt, dass ein stärkerer Weber (mit dem Sound des kleinen bin ich nämlich vollauf zufrieden) vielleicht ausreicht.
Also auf zur Bay und geschaut. Nen Weber Mass 100 gefunden. Gibts neu zwar auch neu dort, aber mit Wartezeit, und ich wollt gern einen günstigen gebrauchten. Und siehe da, auch was gefunden. Gestern, pünktlich nach dem Ungarn-Urlaub kam er, und gestern und heute hab ich ihn angetestet.
Fazit: Geil. Macht genau das, was ich brauche.
Ein schreiend lauter Marshall mit viel Crunch auf echter Zimmerlautstärke. Von Höhenverlust, Dynamikverlust oder Kompression keine Spur. Ich hab nicht mal den Treble-Boost gebraucht. Muss noch ein wenig mit den Einstellungen experimentieren, aber begeistert bin ich jetzt schon.
Angebot für nen Proberaum bekommen. EIgentlich schon ein Mini-Studio. Mit Proberaum, separater Aufnahmekabine mit kleinem MIschpult, Aufenthaltsraum und Klo. 2400 Euro Abstandszahlung für Geräte und Zeugs. Miete 240 monatlich inklusive Strom und Internet. Klingt günstig, fast geschenkt. Entfernung ca. 10 Minuten mit dem Fahrrad. Aber naja, ich weiss noch nicht...
ein Guitar store win. An "Smoke on the water" hab ich mich vor einiger Zeit kurz mal versucht, um wenigstens die Akkorde zu kennen. Hab sie aber glaub ich eh schon wieder vergessen. Bild hier gefunden.