Category Archives: Alltag

Haus des Meeres

Gestern mit Sonja im Haus des Meeres gewesen und dort einen sehr schönen Nachmittag verbracht. Beim aktuellen Wetter war es im Tropenhaus (der Glasanbau) auch nicht wärmer als draussen, allerdings war die Luft um einiges feuchter.

Das Haus des Meeres ist in einem alten Flakturm/Bunker aus dem 2. Weltkrieg untergebracht. Das Ding hat so massive Betonmauern, dass ein Abbruch quasi unmöglich ist, weswegen man die Dinger (es gibt ein paar davon in Wien) einfach stehengelassen hat und nun und anderwertig nutzt. Diesen hier halt als Zoo/Aquarium mit tropischen Tieren, Insekten und Fischen.

Ich lass mal Bilder sprechen. Wie immer click to enlarge.

Fussball und Politik

Weil das Thema immer öfter aufkommt: Es geht mir auf die Nerven, dass während einer EM oder WM offenbar versucht wird, ein wenig mit auf der Popularitätswelle mitzuschwimmen und der allgemeinen Begeisterung polititsche Botschaften unterzujubeln.

Bitte merkt Euch: Es geht hier um Sport, nicht um Politik. Es ist müssig und sinnlos, zu argumentieren, dass hier nicht die Deutschen spielen, sondern die deutsche Nationalmannschaft. Es ist Schwachsinn, der allgemeinen Fussballbegeisterung pauschal Nationalismus zu unterstellen. Ich verstehe auch die Fahnenknicker nicht. Wieviel Sympathie und Zustimmung erntet man wohl für die Beschädigung fremden Eigentums? Fragwürdig sind auch die gewollt prokanten “Sieg!”-Rufe.
Ich denke mal, ein echter Fan feuert seine Mannschaft an, und beschimpft nicht die andere.

Hier soll es um Sport gehen und um den Spass dabei. Aus.

Ne Woche mit Twitter

Muss sagen, Twitter gefällt mir recht gut. Nicht nur, dass viele aus meiner Blogroll auch dort zu finden sind, die kurzen Texte haben ihren eigenen Stil und sind immer recht nah am Tagesgeschehen, logisch. Werd wohl dabei bleiben.

Plugin für S9Y, um Tweets hier im Blog anzuzeigen, hab ich leider keins gefunden. Für den anderen Weg, Blogposts in Twitter zu announcen, hab ich was gefunden, mag ich aber derzeit noch nicht nutzen. Man muss ja nicht übertreiben. Später vielleicht.

Damit Leser hier einfacher auf meine Tweets zugreifen können, hab ich meinen Twitter-Account halt mal in der Seitenleiste verlinkt. Reicht derweil, hoffe ich.

Weil es gerade mal passt…

Man leistet eine Dienstleistung, gemäss Absprache per Email. Man leistet kostenlos Anschluss-Support, man ist kulant und hilfsbereit.
Trotzdem schrecken manche Leute nichtsdestotrotz nicht davor zurück, die gemäss Absprache geleistete Leistung durch nachträgliche weitere Anforderungen als nutzlos zu bezeichnen und mäkelt an allem möglichen herum.

Ganz offensichtlich wird hier versucht, den Preis zu drücken. Da spielt es dann auch keine Rolle, dass man schon jahrelang zusammenarbeitet und eigentlich schon fast befreundet ist. Geiz, Gier und Misstrauen sind offenbar stärker als die Gewissheit, dass jemand, der schon recht lange kulant und fast rund um die Uhr hilfsbereit war und dies nicht immer abgerechnet hat, einen jetzt nicht so einfach bescheissen würde.

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sparen oft an der falschen Stelle. Mediamarkt-PCs als Server, Backup auf externe Festplatten, Internet-Server an ADSL-Leitungen. Billigschrott als Rückgrat des Unternehmens. Dass dies den Arbeitsaufwand und somit die Kosten für den EDV-Dienstleister erhöht, wird gern übersehen.

Man kann sich dann ja den Preis “zurecktmeckern”.

Um es mal mit John Ruskin zu sagen:

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“

Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Blogroll-Update

So, mal wieder ein Blogroll-Update. Ein paar sind rausgeflogen, ein paar sind dazugekommen.
Neu sind:
La Melanie – eine Erzieherin, die mit Gehörlosen arbeitet
Der Maskierte – anonymer EDV-Dienstleister
Das Fotoblog des sehr geschätzten Herrn Broken, der in der Tat ausgezeichnete Bilder macht

Und über den letzen Link freu ich mich besonders, denn hier hat der Erfinder des Schaffer-Vega Diversity Systems seine Heimatseite, dazu gibts dann noch ein extra-Post:
Everything about Ken Schaffer, the inventor of the worlds first guitar wireless system

Achtzehn

So…wird Zeit, dass ich wieder was von mir hören lasse. Lisa wird noch immer vermisst, und es gibt eine Menge Alltags-Situationen, in denen ihr Fehlen auffällt.
Trotzdem geht das Leben natürlich weiter, und ich hoffe, das wars dann schon an Verlusten und schlechten Nachrichten für dieses Jahr.

Eine gute hab ich auch schon: Die Sonja ist 18 geworden! 🙂

Gewünscht hat sie sich ein Spareribs-Essen, also haben wir im Saloon einen Tisch vorbestellt und uns vor ein paar Tagen dort mit Freunden und Bekannten getroffen.

Das Essen war grossartig, die Spareribs frisch vom Grill, schön heiss und gut mariniert. Nach dem Essen gabs dann noch eine Malakoff-Torte von Uschis Freundin Zita, von der auch die Kellner was abbekommen haben. Gefeiert haben wir mit Freunden, von denen ich aber nicht weiss, ob sie hier auch zu sehen sein wollen. Also stelle ich jetzt mal nur Fotos von uns vieren rein. Wie immer click to enlarge. Liebe Prinzessin, alles Gute 🙂

Lisa

Jetzt ist etwas passiert, vor dem ich mich schon länger gefürchtet habe. Lisa ist gestorben.

Sie hatte seit letzten Sommer Nierenprobleme, die aber dank Diätfutter gut im Griff waren. Leider hat sie nun Ende November das Diätfutter abgelehnt und einiges an Gewicht verloren. Normales Futter ging, hat aber ihre Nieren stark belastet. Den ganzen Dezember lang gings ihr immer schlechter, bis sie zuletzt Essen und Trinken abgelehnt und sichtlich gelitten hat. Ich hab mich deswegen dazu entschlossen, sie einschläfern zu lassen, nachdem auch unsere Tierärztin meinte, dass man nicht wirklich noch was für sie tun kann.

Scheisse 🙁

Lisa, Du fehlst uns extrem.
Wir beide haben fast 15 Jahre miteinander verbracht. Du bist mit mir nach Wien gesiedelt, hast mit mir etliche Wohnungswechsel mitgemacht, warst immer aufgeschlossen, neugierig, lieb, ein wenig eigensinnig, sehr anhänglich, extrem kommunikativ, tröstend. Du hast es gemerkt, wenn es mir schlecht ging.

Du hast Deinen eigenen Stil und Charakter gehabt. Du warst eine grossartige Katze und eine wundervolle Gefährtin in den letzten 14 Jahren. Du warst immer für mich da, mit Deiner Dir eigenen Katzenliebe. Du hast viele Stunden mit mir am Schreibtisch verbracht, schlafend vor meiner Tastatur. Du hast keine Gelegenheit ausgelassen, ein Schläfchen auf meinem Bauch zu machen. Bis ganz zuletzt, bis Du zu schwach warst.
Und jetzt stelle ich fest, dass ich mich ohne Dich tagsüber bei der Arbeit daheim auf einmal ganz allein fühle. Auch das warst Du. Du warst einfach immer da.

Und Du hast Dich in Deinen letzten Minuten an mich gekuschelt, mich angeschaut und zum Abschied mit Deiner Nase angestubst.
Danke, Lisa. Die Zeit mit Dir war ein ganz grosses Geschenk.