Category Archives: Guitar playing

Neues vom Spassprojekt

So…erster Post mit WordPress.

Und Zeit, mal wieder über mein – wie ich es mittlerweile nenne – Spassprojekt zu schreiben. Mittlerweile ist ne Menge Zeit vergangen, und wir lassen die Dinger tatsächlich schon bauen. Es gibt zwei Versionen, eine grosse “Gold Tag” und eine Pedalversion.

Die “Gold Tag” ist ne auf 100 Stück limitierte Auflage und auch schon fast ausverkauft. Die Pedale sind in Produktion, wenn alles glattgeht, liefern wir die ab April aus. Wir lassen mal 150 Stück bauen. Schauen wir mal, wie’s weitergeht damit. 🙂

Abschliessend noch ein paar Fotos aus der ganzen Zeit. Als Slideshow, eh klar. Wenn schon WordPress, dann auch mit fancy plugins.

 

Na also, geht doch!

Montag kam der neue Angus Young Signature Tonabnehmer von Thomann. Diesmal vor dem Einbau durchgemessen, und siehe da: funktioniert. Also eingebaut, verkabelt und ausprobiert: geht.
Und in der 1969er SG hat er noch einen etwas besseren Sound als in der 2009er SG. Liegt wohl an anderen Poti-Werten der 1969er SG. Perfekt!

Neuer Tonabnehmer in alter Gitarre. Click to enlarge.

Tonabnehmer-Fail

Meine 1969er Gibson SG klingt relativ zahm im Vergleich zur 2009er Gibson. Schuld sind die relativ schwachen Tonabnehmer. Im Vergleich: der Standard-490R in einer modernen SG Standard hat um die 14 kOhm Widerstand, der wirklich sehr gut klingende Angus Young signature Pickup von Gibson immer noch 9,8 kOhm.
Und die Tonabnehmer in der 1969er SG haben um die 6,5 kOhm.

In der Praxis schaut das so aus, dass die 69er SG auf Volume 8 etwa so laut ist wie die 2009er SG auf Volume 6. Geht gerade eben noch, Reserven hat man aber keine mehr, von 8 auf 10 tut sich nimmer besonders viel. Also wollt ich testweise mal einen Angus Young signature Pickup in die 1969er SG einsetzen. gesagt, getan, bestellt.

Gestern kam er dann, und die Bastelei ging los. Alten Tonabnehmer vorsichtig loslöten, Schlagbrett lösen, Tonabnehmer ausbauen, neuen rein. Schlagbrett wieder drauf. Feststellen, dass die Befestigungsschrauben des neuen Tonabnehmer zu lang sind, Schlagbrett geht nicht rauf. Gitarre leicht anbohren, damit die Schrauben ein wenig ins Holz sinken, kommt nicht in Frage. Also TA nochmal raus und Schrauben gekürzt. TA wieder rein.

Dann gemäss Anleitung verkabeln, erstmal testweise ohne dessen Kabel passend zu kürzen. Hm. Sehr dünner Ton, kommt kaum was raus. Also mal gemäss Anleitung Plus und Minus getauscht, vielleicht ist er ja out of phase mit dem anderen Tonabnehmer. Auch nix. Wieder zurück. Masseverbindungen geprüft, andere Masseverbindung genommen.
Nix. Tonabnehmer an die Controls des anderen Tonabnehmer gelötet. Auch nix. WTF?!

Dann den neuen Tonabnehmer gemessen. Und weit über 200 kOhm am Multimeter erhalten, wobei das Multimeter beim Messen noch raufgezählt hat. Oh Mann. Tonabnehmer hin. Also austauschen. TA wieder raus. Mal schauen, ob Thomann mir entgegenkommt.

Naja, jetzt mal Fotos. Wie immer click to enlarge.

Butter bei die Fische

in Sachen SVDS-Replica.
Frühere Berichte zur Replica gibts hier: Der Sound der Rockstars, hier: SoloDallas performt “Back in Black” mit original-SVDS, und hier: Besuch bei Guido und der erste Replica-Prototyp.

So. Nach dem ersten Prototypen vom Guido gibt es jetzt auch einen Schaltplan und einen Techniker hier in Wien, der sich der Vorserien-Prototypen annehmen wird: der Markus.
Markus ist Diplom-Ingeneur und Audio-Freak. Er baut seine eigenen Röhrenverstärker und arbeitet an einer eigenen Serie von Studio-Monitoren. Und er hat eine Menge Erfahrung, was die Entwicklung elektronischer Geräte angeht, denn das war Teil seines Berufes, bevor er sich selbständig gemacht hat.

Letzte Woche war er dann bei mir, um die Verträge zu unterzeichnen und alle Unterlagen entgegenzunehmen:

Auf einem der Fotos sieht man ausserdem ein beiges VegaPro 63, dessen Gehäuse baugleich zum SVDS ist und daher als Muster für die Gehäuse der Replica herhalten wird.
Ausserdem wird es eine billigere Pedal-Version geben.

So langsam wirds konkret. Und in gut zwei Monaten werden wir die ersten Vorserien-Prototypen haben, und zwar gleich beide, Replica und Pedal. Yay!

Bespannend

Mir hat ja die “Checkerboard”-Bespannung der Marshall-Cabs der frühen 70er Jahre immer besser gefallen als das fade Schwarz meines 1960A. Und weil ich für den Andre schon bei Thomann ein “Salt&Pepper”-Cloth (60er Jahre) bestellen wollte, hab ich mir dann ein “Checkerboard” dazu genommen. Das kam heute, also gleich frisch ans Werk.

Und es ging schneller und war einfacher als gedacht. Cab auf, Innereien raus, Front raus. Der Clou: das weisse Piping ist NICHT an der Front, sondern an den Seiten befestigt. Also nur mehr Bespannung runter fetzen, neue rauf und alles wieder zusammenschrauben. Ziemlich genau zwei Stunden hat das gedauert. Und schaut super aus!

Ride on

AC/DC spielt ja keine Balladen. Ein paar langsamere Songs gibts aber schon. Z.B. “Boogie Man”, oder eben auch “Ride on”. Letzteres hat der Fil letzte Woche mit viel Hingabe (gut 5 Tage hat er für Sound und Solo gebraucht, ich wär nach 5 Monaten noch nicht fertig) gecovert:

Der Bericht aus Rom III

Am vergangenen Samstag hatte der Fil dann noch eine recht witzige idee für ein weiteres gemeinsames Video, dessen Umsetzung dann auch viel Spass gemacht hat.
Eigentlich wollten wir auch noch zusammen spielen in dem Video, aber das ist sich dann zeitlich nimmer ausgegangen. Sehr schade. Vor allem auch, weil ich in dem Video zwar zu sehen bin, aber kaum was mache. Das gehört noch ausgebaut.
Aber nächstes Mal dann!
Ich verrat nix, schaut selbst:

Raiders from SoloDallas on Vimeo.