Hosenlos bloggen.

Jaja, ich existiere noch. Bin nur verdammt schreibfaul. Aber heute ist Feiertag, der iPad-Akku ist leer, und jetzt hab ich mal Lust. Also mal überlegen, was seit Februar so passiert ist.

Das Wichtigste zuerst: es gibt endlich die Pedal-Version der SVDS-Replica! Kumpel Fil stellt sie hier vor: http://www.solodallas.com/the-schaffer-replica-pedal/ Mehr dazu in einem eigenen Eintrag, den ich hoffentlich bald schreibe.

Ausserdem haben wir den Balkon neu ausgestattet. Die alten Balkonstühle und das restliche Mobiliar raus, eine nette Zweier-Garnitur gemütlicher Stühle und einen kleinen TIsch rein. Weiters mit viel, viel Aufwand ein Katzengitter gebaut. Hat einen ganzen Samstag, einen halben Sonntag und noch einen halben Wochentag in Anspruch genommen. War aber auch notwendig, denn die jetzigen Miezen sind wesentlich lebhafter und wollen Vögel jagen, die Gegend erkunden und sehen natürlich nicht ein, dass man gewisse Dinge auf einem Balkon im 5. Stock besser unterlässt. So hängen die Miezen dann auch regelmässig am (reissfesten) Netz.

Unser liebes Kind ist quasi fertig mit der Schule und lernt jetzt für seine Matura(Abitur)-Prüfungen nächste Woche. Sehr spannend.

Fleischermeister Freese schliesst. Gottseidank nur die Fleischerei, Restaurant und Catering-Service bleiben. Hat mich sehr betroffen gemacht, weil für mich immer ein Paradebeispiel für gutes Handwerk, das auch gute Geschäfte macht. Hab mich bei letzterem halt wohl geirrt. Aber wenn ich mir überlege, wie viele kleine Bäckereien und auch Fleischereien es noch in Wien gibt, wundert mich das nicht mehr. Wie soll eine Fleischerei mit den Fleischpreisen von beispielsweise “Lidl” auch konkurrieren können? Scheisse, die “Geiz ist geil”-Mentalität richtet wirklich alles zugrunde.
Regionale Erzeugnisse kaufen wird für mich auch deswegen immer wichtiger. Geld sollte einfach dort in Umlauf kommen, wo es auch verdient wurde. Was aber oft schwierig ist.
Deswegen lese ich mich grad durch Isabel Bogdans Blog, die sich dort unter anderem auch mit “besserem” Einkaufen beschäftigt.

Während das Einkaufen lokaler Lebensmittel noch relativ einfach ist, wird’s bei den Klamotten schon schwieriger. Werd mich wohl mal auf die Suche nach einer “korrekt” produzierten Jeans machen müssen, die mir ähnlich gut gefällt wie meine “Wrangler”. Eine gute Hilfe hierbei ist die “Clean Clothes Kampagne”.

Mein brasilianischer Kumpel Andre ist video-mässig auch wieder aus der Versenkung aufgetaucht. Zum Einen mit einer ziemlich coolen Performance mit seiner Gibson Les Paul und einer “Etherophone”-App auf nem Handy (interessiert Dich sicher, Herr Broken, wobei Du so ein Ding sicher eh schon kennst) und einer “Back in Black”-Jam. Zu Andres Youtube-Channel bitte hier entlang.

Soo…und nun hat sich Besuch angekündigt, der in einer halben Stunde da ist. Und ich bin weder geduscht noch rasiert, noch hab ich eine Hose an. Was mich jetzt dazu veranlasst, fluchtartig ins Bad zu streben. Bis später!

Mal interviewed werden

Vor einiger Zeit schon hab ich übrigens mein erstes Interview hinter mich gebracht. Und zwar nicht als Interviewer, sondern als Befragter.
Die Geschichte mit dem SVDS und der Replica ist bei Gitarristen doch recht bekannt geworden, und so hat mich einer der Redakteure von backbeat – das Musikmagazin kontaktiert und mich gefragt, ob er mich dazu ausfragen kann.

Klar, gerne 🙂
Mein Interviewer spielt selbst GItarre und ist Gitarrist der Wiener Band Go! Go! Gorillo. Und weil das Interview (das eigentlich mehr ein lockeres Gespräch war) bei mir zu Hause stattfand, hatte er dann auch Gelegenheit, die Plexi-Version der Replica auszuprobieren. Und er war nicht enttäuscht von ihr.

Hier gehts zum Interview: http://www.backbeat.at/backbeat/die-jager-des-verlorenen-sounds

Und hier Fil mit “Back in Black”, der Plexi-Replica, einem 1978er Marshall 1959, einer 1969er Gibson SG und einem 1978er 4×12″ Cabinet mit Celestion G12-65.

Und Go! Go! Gorillo mit “Wet Nightmare”:

Mal ne SMS bekommen…

Neulich angerufen worden, von einer Mobilfunknummer. Da ich hörbehindert bin, kann ich nicht telefonieren, was mein Umfeld natürlich weiss. Also ein Anruf von einem Fremden. Da Mobilfunknummer, schreibe ich dem Anrufer also eine SMS, dass er sich bitte per SMS melden möchte. Und so entwickelte sich folgender Schriftwechsel.
Ähm…wars nicht so, dass auch in Österreich “Cold calls” nicht erlaubt sind?

TSR – The Schaffer Replica IV

So. Wer sich mal das “Stiff Upper Lip”-Konzert von AC/DC angesehen hat, wird vielleicht gemerkt haben, dass der Malcolm ausser seinem Superbass Marshall noch ein “ARD”-Modell auf der Bühne stehen hat. Hersteller dieses Amps ist Wizard amps.
Wir sind, eher durch Zufall, sogar in Kontakt mit dem Amp-Bauer, der auch Angus’ und Malcolms’ Verstärker wartet. Und seine Verstärker wurden offensichtlich, (man hörts, wenn man es weiss) auch auf dem “Stiff upper lip” Album verwendet. Die “Wizard”-amps haben einen SEHR massives Sound, breite Mitten, massiv wie eine fette Ziegelmauer. Auch hier gibts wieder ein MasterVolume-Modell und ein Non-Master-Volume-Modell, entsprechend der Marshall 2203/1959-Serien.

Ich fang mal an mit dem “Vintage Classic”, das 1959-Derivat von Wizard. Wieder Fil bei Chris im Studio, wieder mit Replica:

The Schaffer Replica™ on a Wizard Vintage Classic :

TSR – The Schaffer Replica III

Ab, circa 1976 gibt es Marshall-Verstärker mit Master-Volume. Und die hat auch AC/DC benutzt. Zum Beispiel fürs “Powerage”-Album. Oder für “Let there be Rock”. Die 2203/204-Modelle werden heute noch gern benutzt, wenn es um klassischen, aber aggressiveren Ton geht. Und sie lassen sich extrem gut mit der Replica anblasen:

The Schaffer Replica™ on a 1979 Marshall 2203:

Tschüss 2012!

Nun gut, 2012 ist dann auch bald Geschichte. Ich schreibs halt mal jetzt schon und geh davon aus, dass morgen nix gravierendes mehr passieren wird.
Was ich auch wirklich nicht mehr brauche, denn 2012 war auch so schon aufregend genug. Unmengen an Arbeit, die Schaffer-Replica, deren Bau wir im Januar dann endgültig angehen. Wir waren mal wieder in Hamburg, haben meine Mutter besucht, der es prächtig geht. Ich war eine ganze Woche bei Fil in Rom.

Sonja hat ihre Beziehung mit Wolfgang beendet, Wolfgang wohnt aber noch bei uns und hat grosse Schwierigkeiten, eine Wohnung zu finden. Hoffentlich löst sich das im Januar. Und Sonja wird so langsam wirklich erwachsen und strebt raus aus dem Elternhaus. wird sehr viel selbständiger und erzählt immer weniger aus ihrem Leben. Was für uns natürlich auch eine Herausforderung darstellt; für Uschi eine eher kleinere, sie nimmt es recht locker, während ich mir etwas schwerer damit tue, meine liebe Prinzessin loszulassen. Das Mutter-Tochter-Band ist halt doch anders geknüpft als das Stiefvater-Stieftochter-Band. Aber ich kenne Sonja ja auch schon fast ihr halbes Leben lang und weiss auch von anderen Vätern, die ähnlich empfinden. Ist halt so.

Es kündigen sich auch schon erste Projekte für 2013 an, die möglichst bald vorbereitet werden wollen. Auch hauptberuflich könnte eine Krise bevorstehen. 2013 wird also sehr spannend werden.

Aber einstweilen will ich davon noch nichts hören und wenigstens noch ein paar Tage ausser Ausspannen nichts, wirklich gar nichts tun.

TSR – The Schaffer Replica II

An alte, gut klingende Marshalls zu kommen, ist nicht immer leicht. Hinzu kommen eventuelle Probleme mit alten, abgelutschten Bauteilen. Es gibt aber eine Alternative zu alten Marshalls: die Replicas von George Metropoulos. Hier spielt Fil mit unserer Replica auf einem Metro-Friedman-1959, der speziell für den “Brown Sound” abgestimmt wurde:

News und Blogroll-Update

Tja, offenbar hab ich meine schreibfaule Zeit noch immer nicht ganz überwunden. Ich hab ein paar Einträge vorbereitet, die jetzt nach und nach aufscheinen werden, aber da ist wenig Geschriebenes, da gehts um die Replica. Nichtsdestotrotz, schaut Euch die Videos an. Allein wegen Fil’s exzellentem Spiel und dem geilen Sound.
Ansonsten halten mich Arbeit und privates derzeit von längerer Schreiberei ab.

Lesen tu’ ich aber immer noch, und ich bin immer noch auf der Suche nach neuen, lesenswerten Blogs. Und quasi der Blogfund des Jahres ist für mich die Frau Kaltmamsell. Etwa in meinem Alter, schreibt sie mit viel Selbstreflexion und einer grossen Portion gesundem Menschenverstand über…sehr vieles. Essen und Trinken, Gesellschaftskritisches, Nachdenkliches, Witziges. Fantastisch und so offen/ehrlich/liebenswürdig geschrieben, dass ich die Person, die ich (sicher unvollständig) aus dem Blog erkenne, richtig mag.